Mission "1:99" erfüllt: Deutschland gewinnt 4:1

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Alexander Brandt für Hockeyweb:



Mission "1:99" erfüllt: Deutschland gewinnt 4:1 gegen Lettland!



Am kommenden Freitag greifen die besten Eishockeyspieler der Welt ins olympische Turnier ein und die deutsche Mannschaft ist tatsächlich dabei! Sie nutzte die von Bundestrainer Zach mit "1:99" eingeschätzte Chance zum Erreichen der Medaillenrunde souverän und gewann völlig verdient gegen Lettland, hat somit alle drei Qualifikationsspiele gewonnen.


Die Tore für Deutschland erzielten Martin Reichel (3. Spielminute), Len Soccio (5.), Stefan Ustorf (23.), Klaus Kathan (34.).Für Lettland traf Cypruss (7.).



Die deutsche Mannschaft erwischte einen Traumstart. Mit hohemTempo und kurzen Pässen griffen sie die eigentlich unter Offensivzwang stehenden Letten an und überraschten sie offensichtlich, denn Martin Reichel konnte bereits in der 3. Spielminute nach schöner Vorarbeit von Tobias Abstreiter das 1:0 erzielen. Nicht einmal zwei Minuten später erhöhte Len Soccio sogar auf 2:0 und die früh aufgestandenen deutschen Fans dürften sich vor Verwunderung die müden Augen gerieben haben. Die Letten zeigten wie zuletzt gegen die Slowakei, als sie drei Tore Rückstand aufholten, Moral und nutzten in der 7. Minute eine ihrer wenigen Torchancen zum 2:1 durch Aigars Cipruss. Nun war ein Sturmlauf der Letten zu erwarten, doch mit zunehmender Dauer des ersten Drittels nahm die deutsche Mannschaft das Heft in die Hand und Stargoalie Arturs Irbe von den Carolina Hurricanes bekam vor allem in der 15. Spielminute nach einem Schuß von Daniel Kreutzer Gelegenheit, sich auszuzeichnen.


Im zweiten Drittel begannen die Deutschen wieder stürmisch. Nach einer großen Chance für Klaus Kathan nutzte Stefan Ustorf in der 23. Minute die wohl spielentscheidende Szene: Lettlands Verteidiger Kaspars Astasenko leistete sich völlig unbedrängt im eigenen Drittel einen Querpass, den Ustorf abfing und eiskalt zum 3:1 einklinkte. Danach lief bei den Letten überhaupt nichts mehr zusammen, Marc Seliger im deutschen Tor mußte wesentlich seltener eingreifen, als man vor dem Spiel erwartet hatte. Statt dessen erhöhte Klaus Kathan in der 34. Minute sogar auf 4:1, sein Schuß knallte gegen die hintere Torstange und wurde im Videobeweis deutlich anerkannt.


Im Schlußabschnitt konzentrierten sich die Deutschen darauf, ihr Trap System durchzuziehen, schließlich hätten die Letten vier Tore schiessen müssen, um die Finalrunde noch zu erreichen. So beschränkte man sich auf den Versuch, die Letten nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Zur Ehrenrettung der Letten muss betont werden, dass die Spieler von Curt Lindström nie aufsteckten, trotz des deutlichen Rückstandes in den letzten Spielminuten noch alles gaben und die deutsche Mannschaft enorm unter Druck setzten. Dennoch wird man in der jungen baltischen Republik enttäuscht sein, die Riesenchance zum Einzug in die Finalrunde nicht genutzt zu haben.


Ab Freitag geht das Turnier für die deutsche Mannschaft weiter, dann trifft man auf Spieler, die man als deutscher Eishockeycrack bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Das kann doch eigentlich gar nicht wahr sein...




Tore: 1:0 (02:21) Reichel (Abstreiter), 2:0 (04:07) Soccio (Kathan/Morczinietz), 2:1 (06:36) Cypruss (Nizivijs/Macievskis), 3:1 (22:56) Ustorf, 4:1 (33:57) Kathan (Soccio),




Strafminuten:



Deutschland 10  , Lettland  10



Schiedsrichter: Rami Savolainen



Zuschauer: 6.574






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