KHL: Barys Astana und Dinamo Minsk bestätigen Neuzugänge

KHL-Gagarin Cup: Kasan stolpert beim FinalauftaktKHL-Gagarin Cup: Kasan stolpert beim Finalauftakt
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Nachdem der Wechsel von DEL-Topstürmer Ivan Ciernik nach Astana geplatzt ist, präsentierte der kasachische KHL-Neuling gestern mit Josef Stümpel, Gabriel Spilar sowie Branislav Mezei gleich drei Landsleute Cierniks als Neuzugänge für die bevorstehende Premierensaison. Fast schon nachvollziehbar, dass diese Konstellation für den wild zur Abwanderung entschlossenen Noch-Haie-Stürmer wirkte wie ein Magnet, vom in Aussicht gestellten erklecklichen Salär ganz abgesehen.  

Der inzwischen 35-jährige Stürmer Josef Stümpel, der in der Saison 1994/95 (ausgerechnet) für die Kölner Haie 25 Spiele in der DEL bestritt, kommt immerhin mit der Erfahrung von 1010 NHL-Spielen nach Kasachstan. Seine letzte NHL-Station waren wie beim 27-jährigen Verteidiger Branislav Mezei die Florida Panthers. Mezei absolvierte 240 NHL-Spiele. Stürmer Gabriel Spilar, ebenfalls 27 Jahre alt, spielte zuletzt in der Heimat beim HC Kosice.

Der weißrussische KHL-Klub Dinamo Minsk nahm derweil den kanadischen Stürmer Mark Rycroft unter Vertrag. In der vergangenen Saison kam er in der AHL für die Lake Erie Monsters und die Syracuse Crunch zum Einsatz. Die Vita des 30-jährigen Rechtsschützen weist allerdings auch 226 NHL-Einsätze aus.

Dinamo Riga droht Konflikt mit Arena-Betreiber

Ganz andere Sorgen drücken Lettlands KHL-Vertreter nach Bekanntwerden des Spielplans. Die im August in Riga stattfindende U20 Basketball-Europameisterschaft lässt die Saisonvorbereitung der Dinamo-Cracks um Stürmerstar Marcel Hossa und Ex-Freezer Krisjanis Redlihs schon zu einem schwierigen Unterfangen werden. Die Bands Deep Purple, R.E.M. und auch die Scorpions aus Deutschland sorgen neben weiteren Top-Events für einen mehr als üppig gefüllten Veranstaltungskalender der Arena in Riga, für Eishockeyspiele der KHL sind so nur noch schwer Termine zu finden. Die Dinamo-Verantwortlichen mussten ihre Fans bereits darauf vorbereiten, eventuell in eine um vieles kleinere Halle ausweichen zu müssen. Möglich erscheint nun sogar der Neubau einer weiteren Halle, für die angeblich bereits erste Planungen laufen. Die aktuelle  Terminnot ist damit freilich nicht aus der Welt zu schaffen, selbst wenn es tatsächlich zu einer Umsetzung eines solchen Projektes käme. Für kurzfristige Lösungen müssen sich Klub und Arena-Management schnell an einen Tisch setzen und einen Kompromiss finden, sonst droht Ungemach. Dass die ortsansässige Zeitung „Tschas“ zu berichten wusste, dass die Verpflichtung zweier neuer Spieler aus Nordamerika unmittelbar bevorsteht, gerät vor diesem Hintergrund geradezu zur Nebensache. (mac)  

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