Kanada will Profi-Nationalmannschaft beschäftigen

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Eine kanadische Nationalmannschaft ohne Weltklasse-Spieler aus der NHL bis 2006? Offiziell ja, wie der kanadische Verband mitteilte. Beim Deutschland-Cup spielten entsprechend vor allem Profis aus der Schweiz und Deutschland, beim Loto-Cup gar Spieler aus Ligen mit dem Prädikat europäische Zweitklassigkeit und beim Spengler-Cup werden fast ausschließlich kanadische NLA-Stars (ohne Lockout-Spieler) für ihren Verband antreten. Dies soll als Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele 2006 dienen.

Doch laut dem "Blick" soll nach dem Spengler-Cup entschieden werden, wie man im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2006 definitiv vorgehen will. Sicher ist, dass man wie angekündigt auf Kontinuität setzt. Doch lässt man sich die Option eines professionellen Verbandsteams offen, wie es bis 1994 durch die Welt tourte. Man würde also Spieler beschäftigen und auch entlohnen wie ein professionelles Klubteam. Der Grund: Im Sommer 2005 werden zahlreiche NHL-Profis vertragslos, nämlich rund 200. Einige würden sehr gerne die Olympischen Winterspiele 2006 bestreiten, was Spielern mit NHL-Verträgen jedoch nicht möglich ist, da die NHL plant, im Gegensatz zu 1998 und 2002 während den Olympischen Winterspielen den eigenen Meisterschaftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Nun will der kanadische Verband einige "Free Agents" aus der NHL bis zu den Olympischen Winterspielen selbst beschäftigen. Diese könnten dann nach dem Turnier im italienischen Turin einen NHL-Vertrag unterzeichnen. Einige Spieler sollen bereits Interesse zeigen, darunter mit dem 30-jährigen Stürmer Paul Kariya (Olympia-Gold 2002, 8-mal im NHL-All-Star-Team) auch ein großer Name. Ein nicht zu unterschätzendes Druckmittel, um die NHL doch noch zu einer Pause zu bewegen. Sollte das Vorhaben klappen, dürften bereits bei der WM 2005 in Österreich einige NHL-Kandidaten dabei sein. (hockeyfans.ch)

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