Jetzt ist Bern in der Schweiz vorneWachablösung in der NLA

Der SC Bern steht an der Spitze der NLA. (Foto: dpa)Der SC Bern steht an der Spitze der NLA. (Foto: dpa)
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Lausanne und Biel, beide ebenfalls gut in Form, setzten sich mit fünf Punkten Vorsprung vor Lugano etwas ab. Die Tessiner hingegen haben ihrerseits vier Punkte Vorsprung vor einem Trio, bestehend der Reihe nach von Davos, Genf und, jetzt unter dem Play-off-Strich, Kloten. Langnau ist noch nicht ganz aus dem Rennen, Fribourg überholte durch den überraschenden Erfolg in Kloten das spielfreie Ambri und gab die rote Laterne an den HCA wieder ab.

EHC Biel – HC Lugano   6:2 (2:0, 3:1, 1:1)

Biel ist zurzeit in einer bestechenden Verfassung. Das bekamen die Luganesi zu spüren, die nach 32 Minuten hoffnungslos 0:5 zurücklagen. Pedretti, Wetzel, Micflikier, Horansky und Maurer hatte bis dahin getroffen. Zwar konnte Luganos Martensson auf 2:5 verkürzen, aber die Bieler hatten die Partie jederzeit im Griff und Julian Schmutz beendete eventuelle Luganer Hoffnungen mit dem sechsten Treffer in der 59. Minute.

EHC Kloten – HC Fribourg 0:4 (0:2, 0:0, 0:2)

Die 5060 Fans staunten über die physische Stärke der Fribourger, die eiskalt ihre Chancen verwerteten. Hilfreich war dabei der Start, als den Westschweizern innerhalb der ersten 125 Sekunden gleich zwei Tore (Cervenka und Sprunger) gelangen. Das brachte die Klotener völlig von der Spur und selbst ein Fribourger Torwartwechsel durch Verletzung (Saikkonen kam für Conz) brachte keinen Erfolg. Im Gegenteil, die immer selbstbewusster auftretenden Fribourger markierten durch Bykov und Sprunger zwei weitere Tore zum überraschenden aber auch verdienten 4:0 in Kloten.

Servette Genf – EV Zug 1:2 (1:0, 0:0, 0:2)

Spannende Begegnung vor 6.300 Fans. Zug war leicht überlegen, Servette kämpfte leidenschaftlich. Bereits in der 9. Minute brachte Impose Genf in Führung. Alle Versuche des Favoriten scheiterten an der starken Genfer Defensive und deren Keeper Mayer. Erst in der 51. Minute konnte McIntyre das 1:1 erzielen und wie es so ist bei einem Team, das einen Lauf hat. Zug konnte nachlegen mit dem 1:2 von Holden (56.). Zwar nahm Genfs Trainer McSorley schon in der 57. Minute seinen Torwart vom Eis aber es reichte nicht. Zug holte sich drei weitere wichtige Punkte und überholte Zürich.

SC Langnau – HC Lausanne 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)

5900 Fans waren enttäuscht. Ihr Langnauer Team hatte den Favoriten mehrfach am Rand der Niederlage aber die Lausanner präsentierten sich wie ein Titelkandidat. Abwehrstark, diszipliniert und konterstark. Moggi (3.) brachte die Hausherren schnell in Führung, danach schossen die Gäste die Tore. Danielsson (10.) ebenfalls im Powerplay, Herren (23.) auch im Powerplay und Ryser (25.), selbstverständlich auch im Powerplay kehrten die Führung in ein 1:3. Als Walsky und Ryser von Lausanne auf die Bank mussten, verkürzte Schrempp (34.) auf 2:3. Die gleiche Konstellation fünf Minuten später. Lausannes Gobbi und Jeffrey saßen auf der Bank, als Langnaus Schrempp (41.) ausglich. Lausanne aber besann sich jetzt auf seine Stärken, blieb diszipliniert und einer der seltenen Konter landete in der 47. Minute im Langnau-Tor. Herren hatte SCL-Keeper Punnenovs keine Chance gelassen. Bevor Langnaus Trainer Ehlers an eine Torwartherausnahme denken konnte, beendete Danielsson mit dem 3:5 jede Spekulation.

Zürcher SC – SC Bern 1:6 (0:2, 0:1, 1:3)

Als hätten sie es geahnt. Nur 9890 Fans kamen ins Zürcher Hallenstadion zum NLA-Spitzenspiel und sie wurden bitter enttäuscht. Entscheidend für den hohen Sieg des neuen Tabellenführers und Titelverteidigers war die brutale Effizienz im Powerplay. Gleich fünf der sechs Tore (Arcobello, 4.), Moser (9.), Andersson (32.), Untersander (50.) und Lasch (60.) fielen in Überzahl. Das Ehrentor für den  leicht überlegenen Zürcher SC durfte Suter (43.) erst erzielen, als es schon 0:4 stand. Eine halbe Minute vor dem Ehrentor erzielte Ebbett das einzige Berner Tor bei ausgeglichenem Personal.

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