Japan - Schweiz 1:5 (1:1;0:4;0:0) - Wenigstens den Abstieg verhindert

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Erst kam lange gar nichts, dann alles auf einmal. Zwei ganze Spiele lang wartete die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft auf ihren ersten Torerfolg bei der Weltmeisterschaft. Auch das erste Drittel gegen Außenseiter Japan ließ Schlimmes befürchten. Nervös, verkrampft und konfus präsentierten sich die Eidgenossen in den ersten Minuten und kassierten zu allem Überfluss auch noch einen Gegentreffer. Ito nutzte die erste Überzahlgelegenheit (11. Minute) und man hatte bis dahin nicht Eindruck, als würden die Schweizer ihre "offensive Impotenz" überwinden können. Wie sooft brachte dann jedoch der erste Treffer den Stein ins Rollen: Nach schöner Kombination netzte Routinier Aeschlimann zum wichtigen Ausgleich ein. Damit ging es in die erste Pause und aus der Kabine kamen die Eidgenossen nun wesentlich entschlossener. Zudem hatte die gestrige Abendpartie gegen Weltmeister Tschechien den Japanern wohl doch zuviel Kraft gekostet. Wichser, Plüss, Aeschlimmann zum zweiten und Steinegger schossen sich den Frust von der Seele und ließen wenigstens den Kelch der Abstiegsrunde an den Eidgenossen vorübergehen. Dennoch war es alles in allem keine spielerische Offenbarung, nur der Sieg zählte. Für die Japaner beginnt nun nach drei Niederlagen am Donnerstag die Abstiegsrunde, wobei sie aufgrund der Asienregel befreit aufspielen können, weil sowieso ein Asienvertreter in der A-Gruppe verbleibt. Die Schweiz dagegen zieht mit 0 Punkten und 0:8 Toren in die Zwischenrunde ein und hat wenig Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales.


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