IIHF: Folgende Entscheidungen sind gefallen

Continental-Cup-Finale in UngarnContinental-Cup-Finale in Ungarn
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1) Bei den IIHF-Weltmeisterschaften in den Jahren 2007 und 2008 werden die vier

Vorrundengruppen abweichend vom bisherigen Modus nicht mehr ausgelost. Als

einziges Kriterium für die Zusammensetzung der Gruppen wird dann die

IIHF-Weltrangliste dienen. Diese Regelung gilt also auch für die

Weltmeisterschaft 2007 in Russland (Moskau und St. Petersburg). Die Mannschaften

werden nach dem folgenden Muster gesetzt:
Gruppe

A
1
8
9
16
Gruppe B
2
7
10
15
Gruppe

C
3
6
11
14
Gruppe D
4
5
12
13
Die Weltrangliste

der IIHF wurde nach dem Finale der Weltmeisterschaft 2006 veröffentlicht.

2)

Auch das Format der Viertelfinalspiele wird geändert. Die Überkreuzspiele nach

dem Ende der Vorrunde (1E–4F, 2E–3D, etc.) werden abgeschafft. Stattdessen

finden die Viertelfinalspiele innerhalb der Vorrundengruppen statt (1E–4E,

2E–3E, etc.). Keine Mannschaft wird in eine andere Stadt umziehen müssen. Dies

reduziert die nötigen Reisen für die Mannschaften, Medien und Fans, da die

Entfernungen zwischen den Spielstätten, im Jahr 2007 Moskau und Sankt Petersburg

sowie Quebec City und Halifax 2008, ungünstig für den Spielplan und die Anreisen

sind. Beide Halbfinalspiele W(1E-4E) – W(2F-3F) und W(1F-4F) – W(“E-3E) werden

in der Hauptspielstätte ausgetragen.

3) Der Kongress stimmte der Einführung

des Drei-Punkte-Systems bei allen IIHF-Weltmeisterschaften zu. Der Sieger eines

Spiels erhält drei Punkte. Im Falle eines Unentschiedens erhalten beide

Mannschaften einen Punkt, es folgt eine fünfminütige Verlängerung und ein

Penaltyschießen, falls es nach der Verlängerung immer noch unentschieden steht.

Die Mannschaft, die nach der Verlängerung oder dem Penaltyschießen gewinnt,

erhält einen Zusatzpunkt.

4) Der Kongress stimmte einer Änderung des

Spielformats bei der IIHF-Damen-Weltmeisterschaft zu.Von 2007 an starten anstatt

der bisherigen acht Mannschaften neun in der Elite Division. Diese Mannschaften

werden für die Vorrunde in drei Gruppen gesetzt. Es folgt eine zweite Runde,

welche die Positionen für die Spiele um die Gold- und Bronzemedaille bestimmt.

Nach diesem Format wurde bereits bei der IIHF-Damen-Weltmeisterschaft 2004 in

Halifax (Kanada) gespielt.

5) Die IIHF bestätigte, dass anhand der

IIHF-Weltrangliste nach der Weltmeisterschaft 2008 in Kanada entschieden wird,

welche acht Mannschaften sich direkt für die Olympischen Spiele 2010 in

Vancouver qualifizieren. Die verbleibenden vier Plätze werden durch eine

Qualifikation vergeben, die in der Saison 2008/09 beginnt und im Februar 2009

(Saison 2009/10) ein Jahr vor dem Olympischen Turnier abgeschlossen wird.

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