IIHF: 12 Spielsperren nach 502 Strafminuten

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Drakonische Strafen hat der internationale Eishockeyverband (IIHF) nach einem Spiel der drittklassigen WM Divison II zwischen dem Gastgeber Litauen und Serbien-Montenegro ausgesprochen. Beim entscheidenden Spiel um den Aufstieg vor 3900 Zuschauern in Elektrenai war die Partie mit der 4:0-Führung der Litauer nach 26 Minuten vorentschieden, da begannen die Gehässigkeiten. In der 31. Minute wurden je drei Spieler nach Schlägereien unter die Dusche geschickt. Doch weder die Trainer noch das norwegisch-russisch-türkische Schiedsrichtergespann hatten das Spiel unter Kontrolle und die Gehässigkeiten nahmen weiter zu. Kurz danach wurde der Serbe Alexandar Kostic elf Sekunden nach einer verbüßten Zweiminutenstrafe wegen eines Revanchefouls ausgeschlossen. Zwischen der 48. und der 50. Minute schafften es je weitere fünf Spieler beider Teams nach einer Massenschlägerei unter die Dusche.

Mit den verbliebenen Spielern sicherte sich Litauen durch einen 14:3-Sieg den Aufstieg. Die sonstige Bilanz: 17 Restausschlüsse, 502 Strafminuten und nun als Konsequenz 12 Sperren für die nächsten WM-Spiele. Je drei gegen die Serben Alexandas Kosic, Bojan Jankovic sowie den Litauen Arturas Svedavicius, zwei gegen den Serben Mihajlo Raznatovic und eine gegen den Litauer Andrius Kaminskas. Dazu wurden die beiden Trainer Marko Zidjarevic und Dimitrij Medvedev verwarnt, der serbisch-montenegrinische Verband mit 2000 Franken, der litauische mit 1500 Franken bestraft. Eine Revanche ist vorerst ausgeschlossen: Für die erste Qualifikationsrunde zu den Olympischen Winterspielen im November wurde eine gemeinsame Gruppeneinteilung verpasst - weil die britische Nationalmannschaft auf eine Teilnahme verzichtete. (hockeyfans.ch)

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