Hart erkämpfter Sieg gegen bissige HolländerItalien besiegt die Niederlande

(Foto: Alessandro de Angelis)(Foto: Alessandro de Angelis)
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Bei der zweiten Runde zur Olympia-Qualifikation musste sich Italien den zweiten Sieg hart erkämpfen. Die Niederländer von Chris Eimers brachten die Italiener ein ums andere Mal in Gefahr. Letztlich gewannen aber die Gastgeber mit 4:2 (2:1, 1:1, 1:0).

Im ersten Spiel des Abends gewannen die Briten mit 6:2 gegen mutige Serben. Die Serben hielten gut mit, glichen zweimal aus und konnten am Ende mit erhobenem Haupt vom Eis gehen. Colin Schields brachte das Vereinigte Königreich in Front, ehe Nenad Rakovic ausgleichen konnte. Das war zugleich das erste Tor der Serben in diesem Turnier. Matthew Davies brachte die Briten in der zwölften Minute erneut in Front und dieser Spielstand hielt bis zur ersten Pause. In der 26. Minute konnten die Serben erneut ausgleichen, Stürmer Uros Bjelogrlic erzielte das 2:2. Danach konnten die Briten aufdrehen und auf 4:2 davon. Im letzten Drittel legten die Briten nochmals nach und gewannen am Ende souverän mit 6:2.

Die Squadra Azzurra starte gut ins Spiel und konnte bereits nach 39 Sekunden durch Marco Insam in Führung gehen. Allerdings erzielten die Niederländer, die an diesem Abend sehr bissig und körperbetont spielten, zwei Minuten später den 1:1-Ausgleich. Tom Marx stand richtig und ließ Thomas Tragust im Tor der Italiener keine Abwehrchance. In der zehnten Minute versuchte Simon Kostner sein Glück, vor dem Tor lauerte Diego Kostner und konnte den Puck zum 2:1 ins Tor lenken. In der 15. Minute hatte Oranje die Chance, im 5:3-Powerplay erneut auszugleichen, was sie auch taten. Allerdings wurde das Tor zurecht wegen hohen Stocks nicht gewertet. Italien konnte die knappe Führung in die erste Pause retten. Acht Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Diederick Hagemaijer durch die italienische Abwehr spazierte und das 2:2 erzielte. In der Folge hatten die Italiener einige Chancen, erneut in Führung zu gehen, allerdings gingen diese vor allem im Powerplay zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Erst in der 34. Minute kam Italien durch Kevin Devergilio glücklich zum 3:2. Die Holländer, die jeden Zweikampf sehr ruppig führten und den Italienern das Leben sehr schwer machten, kämpften wie Löwen um jeden Zentimeter Eis. Im letzten Drittel, als noch neun Minuten zu spielen waren, konnte Luca Frigo das 4:2 und die Entscheidung erzielen.

Gegenüber Hockeyweb sagte Italiens Kapitän Anton Bernand: „Das war heute ein hartes Stück Arbeit. Wir haben uns sehr schwer getan und es war ein schwieriges Spiel. Beide Mannschaften wirkten heute etwas müde. In Überzahl fehlt uns der Schuss von der blauen Linie und der Verkehr vor dem Tor, um den Torwart die Sicht zu nehmen und vielleicht den Rebound dann rein zu machen. Da müssen wir mehr daran arbeiten. Wir sind sehr froh darüber, dass wir das Spiel gewonnen haben. Stellenweise war das wie ein Geisterspiel. Am Sonntag geht es jetzt um die Wurst und wir haben alles selber in der Hand.“

Am heutigen Sonntag treffen die Niederlande und Serbien um 17 Uhr aufeinander und zum Showdown kommt es dann um 20.45 Uhr zwischen Italien und Großbritannien.  

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