Haie: Erster Sieg beim Spengler Cup - 3:1 gegen Sparta Prag

Spengler Cup: Zwei Stürmer für MannheimSpengler Cup: Zwei Stürmer für Mannheim
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Die Kölner Haie und Sparta Prag, zwei Verlierer aus den Begegnungen des ersten Turniertages, waren bereits in ihrem zweiten Einsatz unter Zugzwang. Um sich die kleine Hintertüre zum Finalspiel offen zu halten, galt die Devise: Verlieren verboten!

Das Spiel gestaltete sich für die Fans äusserst unterhaltsam. Wenige Unterbrüche und schnelle Transitions waren an der Tagesordnung und überaschend wenig Körpereinsatz machten das Spiel flüssig und kurzweilig. Torchancen gab es auf beiden Seiten zur Genüge, speziell nach "Breakaways" und schnellen Passfolgen.

Dabei hat sich erneut Sparta Prag nicht mit Ruhm im Bereich der Chancenauswertung mit Ruhm bekleckert. Nur ein Tor nach zwei Spielen ist auf diesem Niveau kaum ausreichend, Spiele erfolgreich zu gestalten. Man sündigte vor dem gegnerischen Slot nachdem die Chancen zuvor gekonnt herausgespielt wurden.


Köln hingegen hat wie am Tag zuvor schnell sich auf den Gegner eingestellt und sehr gut das eigentlich für ihre Spielweise fast körperlose Spiel "angenommen". Nur diesmal machten sie nicht mehr den Fehler, die Partie nach der Führung nach zwei Dritteln aus der Hand zu geben. Taktisch geschickt und mit viel Geduld spielte man den Stiefel runter und vertraute auf die Disziplin. Erneut offenbarte sich die "Kanada-Sturmlinie" mit McLlwain, Hicks und Norris als die gefährlichste Formation. Aber auch wieder stark war die junge Linie mit Furchner, Lewandowski sowie Boos.

Die Entscheidung in dieser Partie war die bessere Chancenauswertung der Haie: Wieder skorte Köln mit einem Slapshot besonderer Wucht und Güte: Valeri Schiriajew übernahm ein gewonnes Bully und knallte die Scheibe mit einem Onetimer in die Maschen. Diese Szene erwies sich als "finaler Biss" gegen Sparta Prag. (spenglercup.ch)

Tore:

1:0, 17.21: McLlwain, assisted by Norris and Hicks

1:1, 24.50: Branda, ass. by Jirus

2:1, 27.24: Schiriajew, ass. by Nilsson and Cormier

3:1, 59.33: Nilsson, empty net

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