Großbritannien und Polen steigen in die WM-Top-Division aufLitauen ist Absteiger in die Division 1B

Polen kehrt nach 21 Jahren in die WM-Top-Division zurück. (Foto: dpa/picture alliance)Polen kehrt nach 21 Jahren in die WM-Top-Division zurück. (Foto: dpa/picture alliance)
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Bereits am ersten Spieltag zeigte sich, dass die beiden Favoriten wohl das Turnier unter sich ausmachen würden. Beide blieben ohne Gegentor. Polen gewann gegen Litauen mit 7:0, Großbritannien gegen Südkorea mit 4:0. Das dritte Spiel entschied Italien gegen Rumänien mit 6:2 für sich. Am zweiten Spieltag trafen dann auch noch die Favoriten aufeinander. Zuvor blieb Rumänien gegen Litauen mit 3:2 siegreich, Italien mit 6:1 gegen Südkorea. Vor der guten Zuschauerkulisse von 4.134 Zuschauern starteten die Briten in Nottingham wie die Feuerwehr, gingen schnell durch Jonathan Phillips in Führung (1.), aber Polen schlug noch im gleichen Drittel zurück, Dominik Pas glich aus. Im zweiten Drittel schienen die Briten den Polen enteilen zu wollen. Cade Neilson und Liam Kirk trafen zum 3:1 und mitten in dieser Sturmphase kassierte der polnische Torschütze zum 1:1, Dominik Pas eine Fünfer plus Spieldauer. Das letzte Drittel eröffneten die Briten dann etwas zu aggressiv, kassierten zwei Strafen hintereinander und Polen kam durch Pawel Zigmunt auf 2:3 heran. Hochdramatisch dann die Schlussphase. Kamil Walega glich für unser Nachbarland aus, und in der 59. Minute traf Mike Hammond, vorletzte Saison noch in der deutschen Oberliga bei den Hannover Scorpions tätig, jetzt beim Gastgeber den Nottingham Panthers in der EIHL, in Überzahl zum 4:3 für die Gastgeber. Daraufhin nahmen die Polen ihren Torhüter John Murray (GKS Katowice; aus der Jugendorganisation der Philadelphia Flyers stammend) aus dem Tor und fünf Sekunden später, 48 vor dem Ende, glich Bartosz Fraszko tatsächlich noch für die Polen aus. Die Verlängerung musste die Entscheidung bringen und sie fiel bereits in der 63. Spielminute, als Ben Lake (Belfast Giants) mit seinem fünften Tor das Stadiondach in Nottingham fast zum Einsturz brachte.

Am dritten Spieltag gewann zunächst Südkorea gegen Rumänien 5:2, dann trafen die Polen auf Italien und blieben mit 4:2 siegreich. Großbritannien hatte beim 3:0 gegen Litauen keine wirklichen Probleme. Am vierten Spieltag gewann Polen problemlos 7:0 gegen Südkorea, Italien bezwang Litauen etwas mühevoll mit 6:4 und Rumänien hatte gegen die Gastgeber beim 0:7 keine Chance. Somit musste der letzte Spieltag die Entscheidung bringen, wobei die Briten und die Polen die besten Karten hatten. Vor 1.440 Fans besiegten die Polen Rumänien mit 6:2 und gingen in der Tabelle in Führung. Der Aufstieg war somit klar, nur die Frage war noch nicht geklärt, welches Team den Titel holen sollte. Im zweiten Spiel gewann Südkorea mit 2:1 gegen Litauen und verurteilte den baltischen Staat zum Abstieg in die Division 1, Gruppe B.

Zum letzten Turnierspiel strömten jetzt sogar fast 5.600 Zuschauer in die Nottinghamer Eishalle und sahen einen Krimi mit Happy End. Brett Perlini (Herning/Dänemark) eröffnete den Torreigen, brachte die Briten 1:0 in Front. Sechs Minuten später glich Thomas Larkin (Adler Mannheim) zum 1:1 aus. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels traf Cade Neilson (Uni of Alaska/NCAA) für Großbritannien zum 2:1, aber Italien blieb im Rennen, traf durch Alex Petan (Fehervar/ICEHL) zum 2:2. Und das Spielchen setzte sich fort. Mike Hammond traf zum 3:2, prompt glich Italien, diesmal durch Daniel Glira (Pustertal/ICEHL) aus. Dem 4:3 für die Briten, markiert von Brett Perlini konnten die Italiener jedoch keine Antwort mehr entgegensetzen. Mit dem 4:3 ging es in das Schlussdrittel und bei dem Ergebnis blieb es fast bis zum Ende. 161 Sekunden vor dem Ende nahmen die Italiener ihren Torhüter Justin Fazio (Asiago/ICEHL) aus dem Tor und kassierten durch Cade Neilson das entscheidende fünfte Tor. Damit blieben die hartnäckigen Italiener in der Gruppe, während die Briten, zusammen mit Vizemeister Polen, den Aufstieg in die Top-Division in trockene Tücher brachten. 


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