Frauen-U18-Nationalmannschaft besiegt UngarnZwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg

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Beide Mannschaften starteten mit viel Einsatz ins erste Drittel. Die deutschen Verteidigerinnen hatten mit dem schnellen Forechecking der Ungarinnen alle Hände voll zu tun. Den ersten Schuss aufs Tor gab die deutsche Auswahl ab. Beim Schlenzer von Nina Christof war Zsofia Toth im Tor der Ungarinnen auf dem Posten. Auf der anderen Seite behielt Sofie Disl im deutschen Tor in der vierten Spielminute die Übersicht und rettete gegen eine einschussbereite Gegnerin. Kurz darauf hatte das Team von Franziska Busch die erste Unterzahl zu überstehen. Doch die deutschen Spielerinnen standen gut in der Box, konnten sich immer wieder befreien und hatten in Disl einen sicheren Rückhalt. Deutschland hatte jetzt zunehmend mehr Spielanteile, kam aber nicht entscheidend vor das gegnerische Tor.

Das deutsche Team startete druckvoll in den Mittelabschnitt. Nacheinander vergaben Luisa Welcke, Nina Christof und Alina Fiedler. Die Mannschaft schnürte Ungarn zeitweise im Angriffsdrittel ein, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die Präzision. In der 28. Spielminute traf eine Ungarin frei vor Disl nur das Außennetz. Im direkten Gegenangriff scheiterte Nina Christof. Zwei Minuten später erzielten die Ungarinnen das 0:1. Dreieinhalb Minuten vor der zweiten Pause hatte die deutsche Mannschaft die Chance in doppelter Überzahl auszugleichen. Und die Möglichkeiten waren da, die Scheibe wollte aber einfach nicht über die Linie. Dann legte Alina Fiedler für Jennifer Miller auf und diese traf zum vielumjubelten Ausgleich.

Die deutsche Mannschaft nahm die Euphorie des Ausgleiches mit in den Schlussabschnitt und schaltete sofort auf Angriff. Luisa Welcke belohnte das Team für den Einsatz und traf nach Vorarbeit von Sarah Kubiczek in der 42. Minute zur Führung. Danach spielte die DEB-Auswahl weiter mit viel Tempo und Druck. Ungarn nahm kurz vor Schluss eine Auszeit und die Torhüterin vom Eis. Nach dem anschließenden Bully dauerte es nur vier Sekunden ehe die Ungarinnen den Ausgleich zum 2:2 erzielten. Das deutsche Team versuchte nochmal alles, um doch noch in regulärer Zeit zu gewinnen, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. In der folgenden Overtime waren 37 Sekunden gespielt, ehe Jule Schiefer auf und davon lief und die Scheibe zum 3:2-Siegtreffer im ungarischen Tor unterbrachte.

Frauen-U18-Bundestrainerin Franziska Busch: „Ungarn war heute der erwartet schwere Gegner. Nach dem spielfreien Tag von gestern war es schwer wieder in den Spielrhythmus zu finden. Die Mannschaft hat aber nach dem späten Ausgleich Charakter und Moral gezeigt und nach kurzer Verlängerung den Sieg geholt. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel sind wir absolut zufrieden und im Soll.“

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