Frauen-Nationalmannschaft gewinnt Heimspiel gegen Ungarn Montag und Dienstag gegen Frankreich

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Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker bestimmte von Beginn an das Geschehen auf dem Eis. Schon in der zweiten Minute bot sich die Chance zur deutschen Führung: Laura Kluge setze sich auf der linken Seite durch und bediente Manuela Anwander vor dem gegnerischen Tor, doch eine ungarische Verteidigerin spitzelte in letzter Sekunde die Scheibe aus der Gefahrenzone. Es folgte ein gutes Überzahlspiel der Deutschen, doch Aiko Nehmet im Kasten der Gäste konnte zunächst nicht überwunden werden. Das sollte sich ändern, als die DEB-Auswahl eine Unterzahlsituation überstehen musste. Wieder setzte sich Laura Kluge durch und passte auf die mitgelaufene Andrea Lanzl, die zur deutschen Führung nur noch den Schläger hinhalten musste.

Im Mittelabschnitt erhöhten die Ungarinnen den Druck und kamen zu mehr Chancen. Zunächst konnte Jule Flöten im deutschen Tor bei zwei Alleingängen noch den Ausgleich verhindern. Eine Überzahlsituation nutzen die Gäste dann aber, wenn auch sehr glücklich, zum Ausgleich. Ein Pass vor das deutsche Tor prallte vom Schläger der eigenen Verteidigerin unhaltbar in die eigenen Maschen ab. Die deutschen Frauen ließen sich davon freilich nicht beeindrucken und gingen nur zwei Minuten später wieder in Führung. Anna-Maria Nickisch bediente Franziska Feldmeier, die auf Lokalmatadorin Marie Delarbre auflegte und zum 2:1 verwandelte. Ab der 30.Minute wechselte für Flötgen die Allgäuerin Franziska Albl ins deutsche Tor.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels scheiterte Kapitänin Julia Zorn zweimal ganz knapp vor dem ungarischen Tor. Im Überzahlspiel (45.) glückte ihr dann doch der Treffer. Mit einem schönen Schuss von der blauen Linie überwand sie die ungarische Torfrau zum 3:1-Endstand.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gezeigt. Die Mannschaft hat sich über 60 Minuten an den Spielplan gehalten. Ziel war es den Puck konsequent nach vorne zu bringen und den Torabschluss zu suchen. Für die zwei anstehenden Spiele gegen Frankreich werden wir versuchen diese Leistung zu konservieren und zu steigern.“

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