Frankreich und Österreich rücken in die A-WM nachIIHF-Entscheidungen nach Ausschluss Russlands und Weißrusslands

Österreich und Frankreich rücken in die A-WM auf. Das Foto zeigt Alexandre Texier (Frankreich, links) und Michael Raffl bei der Weltmeisterschaft 2018.  (Foto: dpa/picture alliance)Österreich und Frankreich rücken in die A-WM auf. Das Foto zeigt Alexandre Texier (Frankreich, links) und Michael Raffl bei der Weltmeisterschaft 2018. (Foto: dpa/picture alliance)
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Das IIHF Council hat diese beiden Teams nachträglich nach oben gezogen, da sie in der Eishockey-Weltrangliste die zwei besten Platzierungen nach den 14 sportlich qualifizierten Mannschaften einnehmen. Frankreich wird den Platz Russlands in der Gruppe A in Helsinki, Österreich den Weißrusslands in der Gruppe B in Tampere einnehmen. Die Franzosen werden damit Gegner der DEB-Auswahl sein.

Außerdem werden die Spiele in Helsinki nicht wie ursprünglich geplant in der Hartwall-Arena ausgetragen, da diese in russischem Besitz ist. Stattdessen spielen die Teams in der 1966 errichteten Helsinki Ice Hall, in der nun zum vierten Mal WM-Spiele stattfinden werden. Das Eisstadion bietet Platz für 8200 Besucher.

Durch den Aufstieg Frankreichs und Österreichs werden die Divisionen 1A und 1B auf je fünf Teams reduziert; Litauen rückt von der Division 1B in die 1A auf. Die Ukraine ist entsprechend ihrer sportlichen Qualifikation als Teilnehmer in der Division 1B geplant.

Für die abgebrochene U20-WM in Kanada, die im August nachgeholt werden soll, wird Lettland als zehntes Team nachrücken. Bereits mit dieser Entscheidung war klar, dass die im Dezember ausgetragenen Partien nicht für die Neuaustragung gewertet werden. Das hat die IIHF inzwischen bestätigt: Das Turnier wird komplett neu gestartet. Es sind die gleichen Spieler spielberechtigt, die auch schon zum ursprünglichen Termin hätten teilnehmen dürfen. Ein Absteiger wird nicht ermittelt; die Auswirkungen auf die U20-WM 2023, die erneut über den Jahreswechsel ausgetragen werden soll, werden zu einem späteren Zeitpunkt diskutiert und entschieden.

Die U18-WM in Deutschland wird nur mit acht Mannschaften bestritten. Das Turnier wird nun in der Zeit vom 23. April bis zum 1. Mai in Landshut und Kaufbeuren ausgetragen. Deutschland trifft in seiner Gruppe auf Kanada, die USA und Tschechien. In der Parallelgruppe spielen Schweden, Finnland, die Schweiz und Lettland. Bei der Frauen-WM rückt Schweden als zehnte Mannschaft, bei den U-18-Frauen die Slowakei als achte Mannschaft nach.

Sobald die Suspendierung Russlands und Weißrusslands aufgehoben wird, wird das IIHF Council entscheiden, wie diese Teams wieder in das WM-System integriert werden. 

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