Erster Sieg im ersten Spiel für Bundestrainer Toni SöderholmTop Team Peking bezwingt die Schweiz mit 4:2

Fabio Pfohl von den Kölner Haien erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer gegen die Schweiz vor. (Foto: dpa/picture alliance)Fabio Pfohl von den Kölner Haien erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer gegen die Schweiz vor. (Foto: dpa/picture alliance)
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Gerade einmal 80 Sekunden waren gespielt, als Frederik Tiffels zu dem vor dem schweizerischen Torraum postierten Fabio Pfohl spielte und dieser genau im richtigen Moment Lean Bergmann fand, der aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandelte. Beide Mannschaften kämpften von Beginn an engagiert um den Puck und versuchten, dem Gegner wenig Raum zur Entfaltung zu geben. Die deutsche Mannschaft hatte dennoch deutlich mehr vom Spiel, unter anderem dank starker Defensivarbeit. Dies änderte sich erst nach etwas mehr als der Hälfte des ersten Drittels, die Schweiz spielte nun gradliniger und stieß schneller in die deutsche Defensivzone vor. Ab der 15. Minute erhöhte die Schweiz den Druck und erspielte sich Chancen beinahe im Minutentakt, aber Deutschlands Goalie Hannibal Weitzmann ließ mit starken Paraden kein Tor zu. In der 19. Minute die erste Unterzahl für Deutschland, die das Team nicht nur stark verteidigte: Nach einem schnellen Konter tunnelte Marco Sternheimer eine Sekunde vor Drittelende Joren van Pootelberghe im Schweizer Tor.

Die Schweiz zeigte sich vom unerwarteten Gegentreffer im zweiten Spielabschnitt unbeeindruckt und erhöhte nochmals den Druck. Der Anschlusstreffer in der 26. Minute, ein durch Fabian Heldner abgefälschter Schuss von Jérôme Bachofner war folgerichtig. Deutschland hatte aber ebenfalls einige gute Gelegenheiten. Die 2550 Zuschauer sahen ein schnelles zweikampfbetontes Spiel. Die Schweiz verzeichnete zwar ein Chancenplus, effizienter spielte aber die DEB-Auswahl. Und das erneut in Unterzahl. Nach einem Konter legte Frederik Tiffels sehenswert mit der Rückhand vor, Fabio Pfohl spielte den Schweizer Goalie aus und schob mit der Rückhand zum 3:1 ein (29.). Überhaupt schienen beide Teams eine gewisse Vorliebe fürs eigene Unterzahlspiel zu bekommen, denn die Strafzeiten nahmen zu. Kein einziges Powerplay konnte erfolgreich genutzt werden, stattdessen gab es einige sehr gute Konterchancen. In der 39. Minute erhöhte Deutschland auf 4:1. Fabio Pfohl bewies wie beim Führungstreffer ein exzellentes Timing und legte mustergültig für Markus Eisenschmid auf.

Das letzte Drittel sollte ähnlich chancenreich wie das Zweite weitergehen. Gleich in der 41. Minute eine Großchance für Fabio Wagner, die aber nicht genutzt wurde. Knapp zwei Minuten später der zweite Anschlusstreffer für die Schweiz. Dario Meyer zog vors deutsche Tor und konnte unbedrängt eine Hereingabe von André Heim abfälschen. Beide Mannschaften befanden sich weiterhin im Vorwärtsgang, woraus sich nahezu abwechselnd Torchancen ergaben, die jedoch nicht genutzt wurden. Gleiches gilt für die Überzahlspiele, welche nicht genutzt bzw. stark verteidigt wurden. Das Spiel nahm mehr und mehr an Härte zu, nun wurden verstärkt Checks gesetzt. Deutschland erspielte sich mehrere Großchancen, aber scheiterte knapp (Hungerecker, 54.) oder Eisenschmid an starken Stockhandsave Schweizer Goalie (56.). Am Ende ist es ein verdienter 4:2-Erfolg für die deutsche Mannschaft, die sich stark in Memmingen präsentiert hat.

Morgen steht der zweite Vergleich der beiden Perspektiv-Nationalmannschaften an. Um 19.30 Uhr geht es in der Bietigheimer EgeTrans Arena los.

Tore: 1:0 (1:20) Bergmann (Pfohl, F.Tiffels) 2:0 (19:59) Sternheimer (Jahnke), 2:1 (25:28) Heldner (Bachofner), 3:1 (28:53) Pfohl (F.Tiffels, Fohrler), 4:1 (38:41) Eisenschmid (Pfohl), 4:2 (42:47) Meyer (Heim, Burren). Strafen: Deutschland 10, Schweiz 8. Zuschauer: 2550.

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