Erste Bank - Eishockey Liga: Toller Einstand von Andrew Verner

Chabot und Chyzowski zu Boni nach WienChabot und Chyzowski zu Boni nach Wien
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Die Vienna Capitals und der Klagenfurter AC lieferten sich zum Auftakt der Erste Bank - Eishockey Liga ein heißes Duell, das zeigte, dass jedes Spiel in dieser Liga ein Kampf auf Biegen und Brechen werden wird.

Der 2:1-Sieg der Rotjacken nach Penaltyschießen geht zu 90 Prozent auf das Konto von Tormann Andrew Verner. Unglaublich, welche Saves der Kanadier auf das Eis zauberte und die Wiener Angreifer zur Verzweiflung brachte. Coach Jorma Siitarinen bringt es auf den Punkt: "Besser kann man als Tormann nicht mehr halten."

Trotz des Sieges war der Finne mit der Leistung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. "Wir haben zwar vom Einsatz und kämpferisch überzeugt, aber von der mitgegebenen Taktik haben meine Burschen auf dem Eis nicht viel umgesetzt. Außerdem haben wir viel zu viele Fehler produziert, die den Caps unglaublich viele Konterchancen ermöglichten", anlysiert Siitarinen und streut den Gegner Blumen. "Die Capitals sind eine starke und kompakte Truppe, die in der Meisterschaft eine gute Rolle spielen wird." Besonders angetan war der Nordländer von Mike Craig, dem ehemaligen NHL-Spieler. "Ein absoluter Topmann."

Ebenfalls nicht restlos zufrieden war KAC-Sportchef Hellmuth Reichel mit der Leistung seiner Truppe. "Die Burschen waren zuwenig aggressiv, haben verunsichert agiert und die Fehlerquote war enorm. Zufrieden kann man nur mit Andrew Verner sein", so Reichel.

Am Sonntag ist der KAC spielfrei und kann sich nun mit Ruhe auf die Heimpremiere gegen Meister Linz am kommenden Freitag vorbereiten. Siitarinen will am Powerplay arbeiten, dass in Wien noch nicht nach seinen Vorstellungen klappte. Der Trainer ließ die ersten drei Blöcke im Überzahl agieren, da Jorma es für wichtig hält, dass alle Gefühl für das Powerplay bekommen sollten.

Gegen Meister Linz, das Spiel wird wieder von Premiere Austria übertragen, könnte Daniel Welser sein Comeback nach der Handverletzung feiern. "Daniel trainiert auf dem Eis schon lange wieder mit uns mit, gibt ihm der Arzt grünes Licht, dann wird er gegen den Meister einlaufen", erklärt Siitarinen. Auch Harry Lange dürfte wieder zum Einsatz bereit sein. Dann stehen dem Trainer gleich fünf Sturmreihen zur Verfügung, dass spornt den Kampf um einen Platz in der Mannschaft enorm an. (eishockey.at)

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