EHC Feldkirch 2000 nimmt an Nationalliga teil - Personalwechsel im ÖEHV

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Bei der gestrigen Sitzung des ÖEHV-Vorstandes in Landskron (Kärnten) wurde beschlossen, dass der EHC Feldkirch 2000 an der Nationalliga 2004/05 teilnehmen kann. Damit erhöht sich das Teilnehmerfeld auf 10 Vereine, der geplante Modus bleibt unverändert.



In ihrer Sitzung am 5. Juni 2004 fixierten die Vertreter der Nationalliga-Vereine die nächstjährige Meisterschaft. Nach dem Aufstieg von Meister EC The Red Bulls Salzburg in die Erste Bank Eishockey Liga wurden die Farmteams von EC The Red Bulls Salzburg und EHC Superfund BW Linz aufgenommen und der Modus fixiert.



Einige Tage später wurde der Konkurs von EC Supergau Feldkirch und das damit verbundene Ausscheiden aus der Erste Bank Eishockey Liga bekannt. Der Nachfolgeverein EHC Feldkirch 2000 ersuchte nachträglich um die Bewilligung der Teilnahme an der Nationalliga. Der ÖEHV-Vorstand entschied, diesem Ansuchen stattzugeben, auch die anderen Nationalligavereine sprachen sich mehrheitlich dafür aus.



Der Modus bleibt unverändert: Die Liga wird in einer Gruppe ausgetragen, gespielt wird eine doppelte Hin- und Rückrunde und Play-off (ab Viertelfinale), erlaubt sind drei Transferkartenspieler pro Verein. Die Meisterschaft beginnt am 25. September 2004.



Im Anschluss daran wurde von ÖEHV-Finanzreferent Dr. Siegfried Ledolter und MOBW-Referent Dr. Helmut Gartner die Lizenzprüfung bei EC The Red Bulls Salzburg, Aufsteiger in die Erste Bank Eishockey Liga, durchgeführt. Der Verein erfüllt alle Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Liga. Dies wurde vom Vorstand zur Kenntnis genommen, so dass eine Teilnahme vom EC The Red Bulls Salzburg nichts mehr im Wege steht.

Die jährliche Generalversammlung des Österreichischen Eishockeyverbandes fand heute auf der Burg Landskron (Kärnten) statt. Den anwesenden Vereinsvertretern wurde der Jahresbericht präsentiert, 16 neue Vereine wurden in den ÖEHV aufgenommen.



Generell wurde auf die sportliche Aufwärtsentwicklung des österreichischen Eishockeysports und damit zusammenhängend auf ein wesentlich größeres Interesse der Zuseher und der Sportöffentlichkeit hingewiesen. ÖEHV-Präsident Dr. Dieter Kalt: „Es muss nun gemeinsam alles darangesetzt werden, die Eishockey-Euphorie, die speziell bei der WM 2004 aufgetreten ist, auf die heimischen Meisterschaften umzulegen.“ In Zusammenhang mit der Fernsehberichterstattung erklärte der Präsident, dass es Gespräche mit Premiere und dem ORF gegeben hat, wobei nunmehr auf ein endgültiges schriftliches Angebot gewartet wird.



Ein Kurzbericht erfolgte auch über den derzeitigen Stand der Vorbereitungen für die WM 2005 in Wien und Innsbruck: Der endgültige Spielplan wurde vom Internationalen Eishockeyverband (IIHF) und den teilnehmenden Nationen genehmigt, weitere Schritte seitens der Organisation können somit erfolgen.



Am Donnerstag fand in Wien ein Sponsoren-Workshop statt, OK-Präsident Kalt konnte fast 70 nationale und Internationale Sponsoren der 2005 IIHF Weltmeisterschaft begrüßen. Alle zeigten sich von den bisherigen Arbeiten begeistert. Das nächste Meeting ist für Ende November in Innsbruck vorgesehen.



Es wurden ebenfalls zwei Personalwechsel bekannt gegeben:



Auf eigenen Wunsch schied ÖEHV-Vizepräsident und Trainerreferent KR Rudolf Novak aus dem Vorstand aus. Novak war 40 Jahre lang Vorstandsmitglied und seit 1996 Vizepräsident, der Klagenfurter war nach seiner aktiven Karriere beim EC KAC als sportlicher Leiter, Obmann-Stellvertreter tätig.



Dr. Siegfried Ledolter, ÖEHV-Finanzreferent und Geschäftsführer der Eishockey WM 2005 GmbH, wurde zum Vizepräsident ernannt. In den Vorstand rückt Kurt Eschenberger, seit 1986 Präsident des Landesverbandes Steiermark, als Trainerreferent nach.



Seit 1. Juni hat der ÖEHV einen neuen Generalsekretär: Christian Hartl (34) folgt Rita Hrbacek, die in Pension ging, nach. Hrbacek war 40 Jahre lang in der ÖEHV-Geschäftsstelle tätig, davon über 20 Jahre als Generalsekretärin. Hartl arbeitete bei der 1996 IIHF Weltmeisterschaft in Wien als Assistent im Sport-Technik-Bereich und trat anschließend in den ÖEHV ein. Als Technischer Direktor war er in erster Linie für die Umsetzung von Projekten verantwortlich. Bei der 2005 IIHF Weltmeisterschaft ist Hartl als Generalsekretär für das Ressort Sport-Technik verantwortlich.

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