Wien und Linz komplettieren das HalbfinaleEBEL-Play-off-News

Der 22-jährige Torhüter Thomas Dechel hielt den Sieg für Linz fest. Für Meister Bozen war damit im Viertelfinale Endstation. (Foto: Imago)Der 22-jährige Torhüter Thomas Dechel hielt den Sieg für Linz fest. Für Meister Bozen war damit im Viertelfinale Endstation. (Foto: Imago)
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Black Wings Linz (2) – HC Bozen (7) Serie 4:3

Die Stahlstädter und der Noch-Meister duellierten sich bis zum Ende. 47 Tore fielen in einer schieren Wahnsinnsserie, die am Ende auch für den HCB hätte entschieden werden können. In Spiel sechs hatten die Südtiroler noch das bessere Ende für sich und erzwangen so ein siebtes Spiel, in dem endgültig die Entscheidung fallen musste. Dieses war an Dramatik kaum zu toppen. Beim Aufwärmen bekam der Linzer Nummer-eins-Goalie Michael Ouzas einen Schuss aufs Knie, sodass er abbrechen musste. Ins Spiel startete er dann aber doch. Dort gab es drei Tore in den ersten vier Minuten, wobei das Tor zur Bozener 2:1-Führung durchaus umstritten war. Nach der Aktion war für Michael Ouzas dann aber doch Schluss. Für ihn musste der 22-jährge Thomas Dechel in die Bresche springen. Am Ende war Dechel neben dem Siegtorschützen Mike Ouellette der gefeierte Held.

Spiel 6: HC Bozen – Black Wings Linz 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
Tore: 1:0 (13.) Marco Insam, 2:0 (24.) Derek Nesbitt, 2:1 (53.) Brian Lebler

Spiel 7: Black Wings Linz – HC Bozen 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)
Tore: 0:1 (2.) Marco Insam, 1:1 (3.) Andrew Kozek, 1:2 (4.) Justin Keller, 2:2 (23.) Franklin MacDonald, 3:2 (30.) Rob Hisey, 3:3 (49.) Justin Keller, 4:3 (53.PP) Mike Ouellette

Sapa Fehérvár (4) – Vienna Capitals (5) Serie 2:4

Wien macht nach sechs Runden das Halbfinale klar. Spiel fünf war vor allem im ersten Drittel eine klare Angelegenheit. Nach der deutlichen Führung schaukelten die Hauptstädter das Spiel nach Hause. Anders war Runde sechs. Es wollte einfach kein Tor fallen. Erst als wohl schon alle glaubten, dass man ohne Tor in die Overtime geht, machte Andrew Sarauer die Führung für die Ungarn. Und plötzlich klappte es bei den Caps und ihnen gelang noch der Ausgleich. So ging es nach der Gefühlsachterbahn in den letzten Minuten doch noch in die Verlängerung. Auch hier zog es sich, bis die Entscheidung fiel. Gerade noch vor einer möglichen zweiten Verlängerung schoss Kris Foucault den Hauptstadtclub ins Halbfinale.

Spiel 5: Sapa Fehérvár – Vienna Capitals 2:5 (0:4, 1:0, 1:1)
Tore: 0:1 (5.)
Rafael Rotter, 0:2 (13.) Ken Magowan, 0:3 (15.) Matt Watkins, 0:4 (19.PP) Jamie Fraser, 1:4 (22.) Dániel Koger, 2:4 (49.PP) Kevin Wehrs, 2:5 (59.EN) Florian Iberer

Spiel 6: Vienna Capitals – Sapa Fehérvár 2:1 n.V. (0:0, 0:0, 1:1, 1:0)
Tore: 0:1 (54.) Andrew Sarauer, 1:1 (58.) Brett Carson, 2:1 (79.) Kris Foucault

Damit lautet das Halbfinale der EBEL:

Red Bull Salzburg (1) – Klagenfurter AC (8)
Black Wings Linz (2) – Vienna Capitals (5)