Wien schießt Salzburg abEBEL: Halbfinale

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Vienna Capitals (1) – EC Red Bull Salzburg (8) 6:2 (3:0, 2:2, 1:0)
Serie 1:0 (6:2)

Wer heute zu spät kam, hat nicht nur ein, sondern gleich zwei Tore verpasst. 76 Sekunden war das Spiel alt, als Markus Schlacher die Scheibe zum ersten Mal über die Linie brachte. Nach weiteren 47 Sekunden sorgte Justin Keller für den frühen Doppelschlag. Von Salzburg kam daraufhin erst mal gar nichts und ehe sich die Mozartstädter besinnen konnten, erzielte Rafael Rotter den dritten Treffer der Caps. Wien nutzte zu Beginn des Mitteldrittels die Chancen, die man im ersten Abschnitt noch liegen ließ und baute mit Kellers zweitem Tor die Führung weiter aus. Tony Romano setzte in der 30. Minute noch einen drauf. Im zweiten Drittel nahmen die Gäste jedoch wieder am Spiel teil und kamen wenig später durch Thomas Raffl zu ihrem ersten Tor. Dominique Heinrich pflanzte Sekunden vor der zweiten Pause, mit dem nächsten Tor, noch ein kleines Pflänzchen der Hoffnung. Wie wilde Stiere kamen die roten Bullen aus der Kabine und gaben von Beginn an Vollgas. Allerdings wurde der Spielfluss jetzt durch viele kleine Strafen immer wieder unterbrochen. Salzburg versuchte viel, doch den Schlusspunkt setzten dann die Hausherren durch Philipp Pinter. Mann des Spieles war jedoch der 22-jährige Verteidiger Peter Schweda, der vier Vorlagen geben konnte. Vor dem Spiel schaffte er in seiner bisherigen EBEL-Karriere insgesamt vier Vorlagen seit 2008/09.

Black Wings Linz (2) – Klagenfurter AC (3)  3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
Serie 1:0 (3:1)

Für Linz begann alles normal, denn wie in den letzten Spielen hatte der Gegner den besseren Start und machte das Spiel. Nach überstandener Druckphase gelang Rob Hisey die Führung für die Black Wings. Der KAC weiter offensiv und mit einigen guten Chancen. Doch der Ausgleich gelang Florian Irber nach einem Solo erst spät im Mitteldrittel. Der Schlussabschnitt stand dann eher im Zeichen der Linzer, doch Kevin Macierzynski traf zunächst nur den Pfosten. Als sich das ganze Stadion schon auf eine Verlängerung einstellte, eroberte Brian Lebler an der Mittellinie die Scheibe und passte auf Robert Lukas, der sie tief spielte. In der Ecke setzte sich Mike Ouellette durch, zog unwiderstehlich vors Tor und schob die Scheibe bei Spielzeit 58:23 an Goalie René Swette vorbei ins Tor. KAC-Coach Christer Olsson nahm sofort seine Auszeit und kurz darauf Swette von Eis. Als dann auch noch Verteidiger Robert Lukas der Schläger brach, waren die Rotjacken drauf und dran doch noch den Ausgleich zu erzielen, denn in den wenigen Sekunden hatte man einige Schlussmöglichkeiten. Doch das Anrennen war vergebens, denn mit einem Lupfer von jenseits der roten Linie markierte Fabian Schulz den Endstand per Empty-Net-Tor. Kurios: Schulz spielte nur, weil Franklin MacDonald erkrankt passen musste.

Runde zwei im Halbfinale findet am Freitag, 15. März, statt.