Salzburg wartet auf FinalgegnerEBEL-News

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Serienstand Red Bull Salzburg – Black Wings Linz 3:0

Red Bull Salzburg – Black Wings Linz 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)

Ein Spiel auf ein Tor sah man im ersten Drittel in Salzburg. Linz machte viel zu viele Fehler im Spielaufbau und nahm zudem Strafen, die nicht sein müssen. Das einzige, das sich die Mozartstädter vorwerfen müssen, ist die mangelnde Chancenverwertung. Ein Schussverhältnis von 16:2 für die roten Bullen spricht Bände, doch außer dem Führungstor von Mark Cullen (12.) wollten keine weiteren Tore im Eröffnungsabschnitt fallen. Coach Rob Daum fand offenbar die richtigen Worte, denn die Stahlstädter kamen stark verbessert aus der Kabine zurück. Aber auch fast vier Minuten Überzahl am Stück konnte man nicht nutzen. In den letzten Minuten des Mitteldrittels gewannen die Salzburger wieder deutlich die Oberhand und spielten fast Powerplay bei 5:5. Den verdienten zweiten Treffer erzielte Verteidiger Dominique Heinrich (46./PP1) jedoch erst im Schlussdrittel. Linz musste spätestens jetzt aufmachen. Das wiederum spielte der Mannschaft von Coach Don Jackson in die Karten, denn diese nutzten gleich die erste sich bietende Konterchance durch Andreas Kristler (47.) der nach einem Pass von Garrett Roe völlig frei vor dem Tor auftauche und leichtes Spiel hatte. Linz gab nicht auf, doch auch allerbeste Chancen wie von Pat Leahy blieben erfolglos. Er scheitert wie einige andere an Goalie Bernd Brückler. Damit steht Red Bull Salzburg erneut im Finale der EBEL.

Serienstand HC Bozen – Villacher SV 2:1

HC Bozen – Villacher SV 1:5 (0:2, 0:1, 1:2)

Die Villacher Gäste zeigten sich, mit dem Rücken an der Wand stehend, hochmotiviert und ließen den Südtirolern im ersten Abschnitt kaum Zeit zum Luft holen. Der VSV spielte jedoch nicht nur blind nach vorne, stattdessen kamen die Pässe mit hoher Präzision. Die Tore von Gerhard Unterluggauer (8./PP1) und Curtis Fraser (10.) waren die logische Konsequenz und völlig verdient. In der Folge war Bozen schwer angeschlagen und wirkte verunsichert. Doch abschenken wollten sie das Spiel auch nicht, denn mit Beginn des Mitteldrittels spielte der HCB wieder mit. Das nächste Tor machen aber erneut die Villacher Adler. Ein Überzahlspiel, das eine Mischung aus durchaus riskanten, aber harten und genauen Pässen und einer Geduldsprobe war, fand ein Ende mit dem Tor durch Eric Hunter (30./PP1). Bozens beste Chance war wohl ein Unterzahlkonter von Matt Tomassoni, doch auch ihm gelang kein Tor. Ganze 19 Sekunden brauchte Eric Hunter (41.) im Schlussdrittel, um eine Vorentscheidung zu erzielen. Als Marco Pewal (44.) den fünften Treffer erzielte war der Decken auf dem Spiel. Bozen konnte wenig später durch den ehemaligen Wolfsburger David Laliberté (45.) nur noch verkürzen.

Im Laufe des Spieles machte Villachs Derek Ryan drei Vorlagen und schnappte sich dadurch den alleinigen Punkterekord der EBEL. Im gelangen bisher 99 Punkte (40/59). Den alten Rekord stellte Todd Elik in der Saison 2006/07 in Diensten des HC Innsbruck auf. Er machte seine 98 Punkte (21/77) aber alle in der Hauptrunde, denn Innsbruck verpasste damals die Play-offs. Am Sonntag ab Ryan das nächste Mal die Gelegenheit zu punkten, dann geht es ins vierte Spiel der Serie.