Salzburg verpasst ZwischenrundeEBEL News

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Drei Spieltage vor Ende des Grunddurchganges sind in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) noch sechs Punkte zu vergeben. Nach diesem Wochenende sind für die Zwischenrunde der aktuelle Tabellenführer Vienna Capitals (57 Punkte) und der momentan Zweite KHL Medvescak Zagreb (54P) fix qualifiziert. Kurz vor der Teilnahme steht der Villacher SV (52P), der Klagenfurter AC (52P), Titelverteidiger Black Wings Linz (51P) und die Graz 99ers (51P). Nur der HC Orli Znojmo (48P) auf Rang sieben, kann einen dieser vier noch verdrängen. Keine Chance mehr auf die Teilnahme zur Zwischenrunde und die damit verbundene direkte Qualifikation für das Viertelfinale hat Mitfavorit EC Red Bull Salzburg (43P). Damit kommt in einer der wohl unruhigsten Saisons des Spitzenclubs ein weiterer Tiefpunkt hinzu. Ebenfalls keine Chance mehr hat Fehervar AV19 (43P), Olimpija Ljubljana (43P), sowie die Liganeuligen Dornbirner EC (27P) und der HC Innsbruck (17P).

Die beiden letzten Gegner des EC Red Bull Salzburg waren keine Laufkundschaft, doch ein Null-Tore-Wochenende ist für eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga sicher besonders bitter. Am Freitag verlor die Mannschaft von Pierre Pagé beim Villacher SV mit 0:2. Bereits in der dritten Minute brachte Andreas Wiedergut den VSV in Front. Für das frühe Endergebnis sorgte Scott Hotham in Minute 27. Was Schlussmann Jean Philippe Lamoureux vormachte, gelang auch Goalie Lorenz Hirn von den Black Wings Linz. Hirn vertrat den am Auge verletzten Stammkeeper David LeNeveu. Das entscheidende Tor beim 1:0-Sieg der Black Wings markierte Danny Irmen in der 25. Minute in Überzahl. Am Freitag mussten die „Linza“ zwar einen frühen Rückstand beim HC Innsbruck schlucken, doch bis Spielende sicherten sich die Oberösterreicher ein standesgemäßes 5:1.

In leichter Feierlaune dürfte man bei den Vienna Capitals sein. Zwar unterlag man am Freitag bei Olimpija Ljubljana mit 2:4, aber nach dem sonntäglichen 4:1-Sieg beim HC Orli Znojmo machte der Hauptstadtclub die Zwischenrunde endgültig klar.

Für KHL Medvescak Zagreb gab es am Wochenende zwar nur einen Punkt, doch nach der 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen die Graz 99ers und der sensationellen 2:3-Niederlage gegen das abgeschlagene Schlusslicht HC Innsbruck kann man aufgrund der restlichen Ergebnisse ebenfalls mit der Planung für das Viertelfinale beginnen. Allerdings müssen die Kroaten schnell wieder in die Spur zurückfinden. Nicht nur die Niederlage gegen den klar abgeschlagenen Letzten wirft Fragen auf, sondern auch das Spiel gegen Graz. Hier verspielte man eine 3:0-Führung, kassierte den Ausgleich bei eigener Überzahl und stand fast mit leeren Händen da. Nur die Spieluhr rettete die Bären in die Overtime. In dieser schoss Jan Novak die 99ers bereits nach 56 Sekunden zum Sieg.

Wie bereits in der letzten Wochen konnte der Klagenfurter AC alle seine Spiele gewinnen und ist mit sieben Siegen in Folge das Team der Stunde. Immer besser in der Liga findet sich auch der nachverpflichtete Kanadier Kevin Doell zurecht. Beim 5:3-Sieg über den Dornbirner EC konnte er zwei Vorlagen beisteuern. Im Spiel beim Villacher SV waren es gar zwei Tore. Eines davon das siegbringende Tor zum 5:4 nach 1:33 Minute in der Verlängerung.

Die restlichen Ergebnisse:

Freitag:
Fehervar AV19 - HC Orli Znojmo 1:2

Sonntag:
Dornbirner EC - Olimpija Ljubljana 4:1
Graz 99ers - Fehervar AV19 3:1

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