Salzburg setzt Wien unter DruckEBEL: Halbfinale

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Vienna Capitals (1) – EC Red Bull Salzburg (8) 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
Serie 1:2 (6:2 / 1:3 / 1:3)

Wer als Achter in die Play-offs geht, muss nicht nur zu Hause, sondern auch auswärts mindestens ein  Spiel gewinnen. Nachdem die Mozartstädter diesen Nachteil bereits in der ersten Play-off-Runde gegen Zagreb wettmachen konnten, gelang ihnen heute der nötige Auswärtssieg in Wien. In der körperbetonten Partie war es Thomas Raffel, der die roten Bullen Mitte des ersten Drittel in Führung brachte. Kurz nach Wiederbeginn konnte Ryan Duncan die Führung ausbauen. Wien musste nun deutlich mehr für die Offensive machen, doch Salzburg stand heute sehr kompakt in der Defensive. Wiens beste Chance ließ Justin Keller frei vor Goalie Luka Gracnar aus. Beide Teams kamen mit Schwung aus der zweiten Pause, doch weder den einen noch den anderen wollte vorerst ein weiteres Tor gelingen. Etwa zehn Minuten vor Spielende war es dann endlich soweit, Justin Keller sorgte für das Anschlusstor, indem er einen Schuss von Jonathan Ferland abfälschte. Wien gab den Ausgleich vor Augen alles. Doch spätestens bei Gracnar war Endstation. Nach einem Konter der roten Bullen erzielte Andreas Kristler das Tor zum Endstand.

Black Wings Linz (2) – Klagenfurter AC (3) 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)
Serie 2:1 (3:1 / 2:3 / 4:1)

Nach der Rückkehr von vier verletzten oder erkrankten Spielern, konnte Black Wings Coach Rob Daum wieder aus dem Vollen schöpfen. Doch wieder hatte der Gegner den besseren Start. Die Rotjacken spielten einen aggressiven Forecheck, mit dem Linz zuweilen seine Probleme hatte. Wieder einmal dauerte es einige Minuten, ehe die Linzer zu spielen begannen. Nun verstärkten die Klagenfurter die Defensive. Erst in einem Überzahlspiel konnte Curtis Murphy den Meister in Führung bringen. Als ob man zum dritten Mal dasselbe Spiel sah, kam der KAC extrem druckvoll aus der ersten Pause. Etwa fünf Minuten hätten die Gäste eigentlich auf ihren Keeper verzichten können, da man zumeist nur in der Zone der Linzer spielte. Erst ein Powerplay brachte Linz zurück ins Spiel. Die Hausherren schossen aus nahezu allen Lagen und KAC-Keeper René Swette musste von Arbeitslosigkeit auf Vollbeschäftigung umstellen. In der nächsten Überzahl war es dann Andy Hedlund, der Swette überwinden konnte und damit die Linzer Führung ausbaute. Früh im Schlussdrittel konnte Jamie Lundmark die nächste Überzahl nutzen und damit den KAC wieder heranbringen. Die Rotjacken nun mit der zweiten Luft drauf und dran den Ausgleich zu erzielen, doch Linz stand hinten gut und beschränkte sich aufs Konterspiel. Einen dieser Konter konnte Martin Mairitsch bei weniger als zwei Minuten auf der Spieluhr nutzen. 31 Sekunden später brachte Mike Ouellette die Scheibe ins verlassene Tor und markierte den Endstand.

Die vierten Spiele der Best-of-Seven Serie finden am Dienstag, 19.März, statt.