Nur elf Teams starten in der EBELEBEL fixiert Rahmen für 2013/14

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Vergangene Woche tagte in Klagenfurt die sogenannte Präsidentensitzung und begann mit einem Paukenschlag. Das Gerücht, der HC Orli Znojmo sei in finanziellen Nöten machte die Runde, doch Manager Stefan Kulhanek stellte klar: „Es stimmt nicht, dass bei Znojmo ein großer Sponsor abgesprungen ist und daher stimmt es auch nicht, dass Znojmo nicht an der EBEL teilnimmt oder dies in Frage stellt.“

Doch die Frage, die man sich hauptsächlich stellte war: Wer wird Nachrücker für KHL Medvesczak Zagreb? Seit heute ist endgültig klar: Niemand! Für den freien Platz gab es zwei ernsthafte Kandidaten. Zum einen das ungarische Team Dab.Docler Dunaújváros und zum anderen die Slowenen vom HD Mladi Jesenice. Auch ŠHK 37 Piešťany möchte nach übereinstimmenden Berichten in die EBEL, dem Team wurde jedoch vom slowakischen Verband erneut die Freigabe verwehrt. Wie bereits berichtet würde Dab.Docler im Falle einer Aufnahme nach Budapest umziehen und Jesenice als eine Art Farmteam von Zagreb fungieren. Doch bereits am Donnerstag wurde der Aufnahmeantrag von Dunaújváros/Budapest mit 3:8 Stimmen gegen die Ungarn abgelehnt. Allerdings ist die Angelegenheit aber eher aufgeschoben als aufgehoben, denn ab der Spielzeit 2014/15 möchte die EBEL aller Voraussicht nach mit 14 Teams starten. Damit war der HD Mladi Jesenice wohl der neue Favorit, doch am Ende mussten die Slowenen ihren Aufnahmeantrag zurückziehen. Laut eines Berichtes von hockeyfans.at soll ein „nicht unwesentlicher sechsstelliger Betrag“ fehlen.  Zudem soll „die Unterstützung bei Sponsoren und der Politik gefehlt haben“.

In einer Pressemitteilung der Liga heißt es: „Obwohl in der letztwöchigen Präsidentensitzung in Klagenfurt Jesenice eine Frist bis zum 31. Mai gewährt wurde, um die notwendigen finanziellen Mittel für eine Aufnahme in die Erste Bank Eishockey Liga aufzubringen, ist es den Verantwortlichen vom slowenischen Ministerium für Sport nicht gelungen, die Hockeyfamilie in Jesenice soweit unter einen Hut zu bringen, dass ein stabiles Projekt für die Teilnahme an der EBEL garantiert werden kann und die Vorgaben der Liga bis heute 12:00 erfüllt werden konnten. ‚Nach der Präsidentensitzung der vorigen Woche waren wir zuversichtlich, dass durch die Bemühungen seitens des slowenischen Sportministeriums ein tragfähiges Club-Projekt zustande kommen könnte. Leider konnte man sich, wie es aussieht, in Jesenice nicht auf eine gemeinsame Lösung verständigen‘, bedauert Ligamanager Christian Feichtinger die erfolglosen Versuche in Jesenice.“

Der Modus der EBEL bleibt weitgehend unverändert. Größter Unterschied ist, dass durch die geänderte Teilnehmerzahl nicht die ersten sechs, sondern die ersten fünf Teams nach dem Grunddurchgang fix für die Viertelfinalspiele qualifiziert sind. Vor den Play-offs stehen aber wieder die Zwischenrunden. In diesen spielen die Top Fünf in einer einfachen Hin- und Rückrunde um das Pick-Recht bzw. den Heimvorteil in den Play-offs. In der unteren Tabellenhälfte spielen die Plätze sechs bis elf, ebenfalls in einer einfachen Hin- und Rückrunde um die verbleibenden drei Play-off-Plätze.

Die Saisondaten im Überblick:

Saisonstart: 8.September 2013 mit dem Spiel Klagenfurter AC gegen Vienna Capitals
Start Play-off-Qualifikation (Zwischenrunden): 17. Januar 2014
Olympiapause: 3. bis 23. Februar 2014
Ende Play-off-Qualifikation (Zwischenrunden): 2. März 2014
Start Play-off-Viertelfinale (Best of 7): 7. März 2014
Start Play-off-Halbfinale (Best of 5): 23.
März 2014
Start Play-off-Finale (Best of 5): 4. April 2014
Spätestens am 13. April 2014 (mögliches fünftes Finalspiel) steht der neue Meister fest
Beginn B-WM: 20. April 2014