Mit einem Fuß im FinaleEBEL: Halbfinale

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Vienna Capitals (1) – EC Red Bull Salzburg (8) 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)
Serie 3:2 (6:2 / 1:3 / 1:3 / 2:1 / 4:1)

Mitentscheidend für den klaren Sieg der Wiener waren auch durchwachsene Torwartleistungen der Salzburger. Bei der Führung der Caps konnte zudem Justin Keller relativ unbedrängt ums Tor kreiseln und ließ Keeper Luka Gracnar zum ersten Mal schlecht aussehen. Eine halbe Minute vor der ersten Pause hatte Jonathan Ferland einen strammen Schuss abgegeben, Gracnar hatte gute Sicht, doch der Puck schlug ein. Nach der Pause reagierte Pierre Pagé und brachte Bernd Brückler für den glücklosen Gracnar. Nun folgte die beste Phase der Gäste. Der Lohn war das Anschlusstor von Thomas Raffl. Am Ende war es der Ehrentreffer, weil Joshua Soares nun Brückler uralt aussehen ließ. Dort wo eigentlich kein Platz ist, schoss Soares die Scheibe zwischen Pfosten und Brückler hindurch. Im Schlussabschnitt waren die roten Bullen zwar durchaus bemüht, doch an der stabilen Hauptstadtabwehr war kein Vorbeikommen mehr. Den Schlusspunkt setzte Ferland gut drei Minuten vor dem Ende ins bereits verlassene Tor.

Black Wings Linz (2) – Klagenfurter AC (3) 2:3 (0:1, 1:0, 1:2)
Serie 2:3 (3:1 / 2:3 / 4:1 / 2:4 / 2:3)

Mit dem ersten Auswärtssieg der Serie stößt der KAC das Tor ins Finale weit auf. Es ist wie ein roter Faden in den Play-offs, wieder verpassen die Linzer die Anfangsminuten. Diesmal konnte es Manuel Geier zur ersten Gästeführung nutzen. Bis zur Pause gehörte das Eis zumeist den Rotjacken. Doch die Hausherren steigerten sich nach der Pause deutlich und kurz nach Wiederbeginn erzielte Martin Mairitsch den Ausgleich. Fortan war es eine offene Begegnung. Im Schlussabschnitt spielte sich KAC-Verteidiger Mike Siklenka in den Mittelpunkt des Geschehens. Jedoch nicht durch harte Checks, sondern durch spielerische Klasse. Erst vollendete er zur neuerlichen Führung und nur 76 Sekunden später spielte er wohl den Pass seiner Karriere. Von der eigenen blauen Linie zur blauen Linie der Linzer setzte er Thomas Koch mustergültig in Szene, dieser hatte nun nur noch Goalie David LeNeveu vor sich und machte den Doppelschlag perfekt. Die Black Wings kamen aber noch einmal durch ein Überzahltor von Mike Ouellette heran, doch mehr wollte den Stahlstädtern nicht mehr gelingen.

Nach diesen Ergebnissen können die Vienna Capitals und der Klagenfurter AC die Serie am Sonntag, 24. März, in der sechsten Begegnung entscheiden.