Linz gleicht ausEBEL-Finale

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Beide Teams begannen gut und hatten mehrfach die Chance den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem Pfostentreffer und einer Glanztat von Alex Westlund war es Brian Lebler (10.), der den Puck in Überzahl zum ersten Mal über die Linie befördern konnte. Nach einem Konter erzielte Tyler Spurgeon (15.) jedoch den Ausgleich. Nur zwei Minuten später nutze Gregor Baumgartner (17.) einen Scheibenverlust von Thomas Koch zur neuerlichen Führung.

Ganze 16 Sekunden waren in Abschnitt zwei gespielt, als Mike Ouellette jubelnd über das Eis lief. Doch die Videobilder zeigten klar, dass die Scheibe nur an der Latte war. Es blieb beim alten Spielstand. Die Rotjacken verloren etwas den Faden und waren zu keiner Zeit des Mitteldrittels zwingend. Nach einem weiteren Patzer von Mike Siklenka hatte Danny Irmen eine Solochance, doch Andy Chiodo hielt dicht.

Im Schlussabschnitt konnte Danny Irmen (48.) dann doch noch sein Tor machen. Danach spielte Linz das Spiel gekonnt runter. Viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene riskierte KAC-Coach Weber alles. Sein Team war ohnehin schon in Überzahl, doch nun wurde auch noch Chiodo zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor genommen. Routinier Dieter Kalt (57.) nutzte diese 6:4-Situationen aus und konnte verkürzen. Später ging Chiodo nochmal vom Eis, doch diesmal wurden die Klagenfurter nicht belohnt.

Mit diesem Sieg gleicht Linz die Best-of-Seven-Serie, in der es nun 1:1 steht, aus. Am Dienstag treffen die Teams zu drittel Mal aufeinander. Spielort wird dann wieder Linz sein. Mal schauen, ob es dann den ersten Heimsieg in der Finalserie gibt.