Linz fast im Finale – zwei weitere Halbfinalisten in der SchweizEBEL / NLA

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Medvescak Zagreb – Klagenfurter AC 3:2 (2:0, 0:0, 1:2)
Serienstand 1:2

Der KAC tat sich vor allem in den ersten 20 Minuten schwer. Ryan Kinasewich (5.) und Tom Zanoški (10.) nutzen das recht früh aus. Die beste Möglichkeit für die besser werdenden Rotjacken hatte Tyler Scofield (37.) in Unterzahl. Tore gab es im Mittelabschnitt jedoch keine. Doch auch als Tom Zanoški (45.) in Unterzahl auf 3:0 erhöhte, war noch keine Entscheidung gefallen. Noch in derselben Strafzeit konnte Tyler Scofield (46.) verkürzen. Thomas Hundertpfund (52.) machte mit seinem Tor die Angelegenheit dann noch mal richtig spannend. Am Ende blieb es jedoch beim knappen Sieg der Kroaten.

Black Wings Linz – Olimpia Ljubljana 6:1 (3:1, 3:0, 0:0)

Serienstand 3:0

Kurzen Prozess machten die Linzer in der dritten Partie mit Laibach. Martin Mairitsch (5.), Micheal Lebler (7.) und Adrian Veideman (12./PP1) sorgten schnell für einen beruhigenden Vorsprung. Das Aleš Mušič (17.) mit seinem Anschlusstreffer ein Lebenszeichen der Slowenen von sich gab, wendete das Spiel jedoch nicht. Im Mitteldrittel ging es ähnlich schnell. Daniel Oberkofler (22.), Justin Keller (33.) und Mike Ouellette (37.) sorgten dafür, dass im Schlussdrittel nur noch Schaulaufen angesagt war. Damit hat Linz am Dienstag die erste Chance, ins Finale einzuziehen.

Schweiz: Nationalliga A


In der Schweiz läuft noch das Viertelfinale. Nach dem Züricher SC Lions haben nun aber auch Hauptrundensieger EV Zug und der SC Bern das Halbfinale erreicht.

Der EV Zug setzten sich mit 5:2 gegen den EHC Biel vor 7015 Zuschauern durch und entschieden die Serie mit 4:1 für sich. Zweimal konnte der Achte der regulären Saison ausgleichen, ehe Zug das Spiel im letzten Drittel für sich entschied. 7626 Zuschauern in Kloten, sahen wie die Flyers dem SC Bern mit 2:3 zu unterlagen. Die Klotener kamen nach einem 1:3-Rückstand in der 52. Minute noch einmal heran, aber das Spiel konnten die Flyers nicht mehr drehen. Auch Bern gewann die Serie mit 4:1. Derweil gewann der HC Fribourg-Gottéron mit 6:2 gegen den HC Lugano und fuhr vor 6800 Fans den ersten Heimsieg ein. In den vier Spielen zuvor hatte immer die Gastmannschaft gewonnen. Fribourg führt mit 3:2. Lugano ist zwar mit einer 1:0-Führung in die erste Pause gegangen, doch mit sechs Toren im zweiten Drittel entschieden die Gastgeber das Spiel frühzeitig.  

In den Play-outs (oder auch Play-downs) gewannen nach dem SC Langnau Tigers auch die Rapperswill-Jona Lakers ihre Erst-Runden-Serie. Damit stehen sich Servette Genf und der HC Ambri-Piotta in der Finalrunde gegenüber. Der Verlierer dieser Best-of-Seven-Serie muss sich in der Relegation gegen den Meister der Nationalliga B behaupten.