Klagenfurt revanchiert sichAuftakt der EBEL

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Olimpija Ljubljana – Vienna Capitals 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)

Das erste Spiel des Jahres fand jedoch schon am Donnerstag statt. Die Hausherren waren zum Anfang das bessere Team und gingen in Überzahl durch Ziga Pance (5.) in Führung. Nach einem Schuss von der Mittellinie von Jonathan Freland (13.) und einem dicken Patzer von Laibachs Schlussmann Jerry Kuhn kamen die Gäste zum Ausgleich. Der Ex-Kölner Andre Lakos (18.) sorgte im Powerplay noch vor der ersten Pause für die Führung der österreichischen Hauptstädter. Auch wenn Laibach vor allem im Mitteldrittel immer wieder zu guten Chancen kam, sollte ihnen kein Tor mehr gelingen. Mit zwei Toren von Benoit Gratton (31./59. EN) war es unter dem Strich ein ungefährdeter Auftaktsieg  für Wien.

Dornbirner EC – Villacher SV 0:6 (0:3, 0:2, 0:1)

Für die Dornbirner war es das erste Spiel in der EBEL, doch es war alles andere als der gewünschte Einstand nach Maß. Diesen hatten aber die Villacher, die nach dem deutlichen Sieg auch der erste Tabellenführer der Liga sind. Bereits nach den ersten zehn Minuten war eine erste Vorentscheidung gefallen. Derek Ryan (5.), Mario Altmann (7.) und Niki Hartl (8.) schossen eine ordentliche Führung heraus. Den ersten Treffer für die Bulldogs hatte der letztjährige Ingolstädter Luciano Aquino auf der Schaufel. Seinem Tor wurde nach Durchsicht des Videomaterials jedoch die Anerkennung verweigert. Mit dem zweiten Treffer von Altmann (37.) und dem Tor von Annti Pusa (40.) war das Spiel entschieden. Den Schlusspunkt setzte Markus Peintner (47.). Dornbirns Auftakt konnte kaum unglücklicher verlaufen. Neben Aquinos verwehrtem Treffer hatte man zwei Pfostenschüsse, eine 5:3-Überzahl ausgelassen und einen Penalty vergeben.

HC Innsbruck – Graz 99ers 2:3 (0:1, 2:0, 0:2)

Auch das zweite neue Team der EBEL startete mit einem Heimspiel. Die Innsbrucker Haie konnten hierbei durchaus überzeugen. Doch es war Dustin van Ballegooie (20.) der die Gäste in Führung brachte. Im Mitteldrittel drehte Francis Lemieux (39.), letzte Saison bei den Heilbronner Falken, mit einem Doppelschlag binnen dreizehn Sekunden die Partie. Am Ende  reichte es jedoch nicht für die Haie. Olivier Latendresse (47.) in Überzahl und Olivier Labelle (49.) holten sich die Führung zurück und entführten damit die Punkte.

Fehervar AV19 – KHL Medvescak Zagreb 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)

Curtis Fraser (14.) war es vorbehalten, den Auftakttreffer einer stets spannenden und umkämpften Partie zu erzielen. Bis zwei Minuten vor der zweiten Pause hatten beide Teams zum Teil hochkarätigste Chancen auf weitere Tore liegen gelassen. Doch in diesen zwei Minuten holte man alles auf. Erst war es, der in der Sommerpause mit dem EHC Red Bull München in Verbindung gebrachte, István Sofron (38.), der zum Ausgleich traf. Nathan Perkovich (38.) holte die Führung zurück und Andy Sertich (40./PP2) baute diese aus. Marton Vas (40./SH1) brachte die Hausherren aber noch vor der Drittelpause wieder heran. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussminute durch Alex Leavitt (60./EN)

EC Red Bull Salzburg – HC Orli Znojmo 1:3 (1:0, 0:1, 0:2)

Die erste Sensation der Saison konnte man in Salzburg erleben. Salzburg begann gut und vielversprechend. Doch erst kurz vor der ersten Pause erzielte Steven Regier (20./PP1) die Führung. Nach der Pause war es ein Spiel mit geänderten Vorzeichen. Somit war der Ausgleich durch Richard Jarusek (37.) deutlich verdient. Ein identisches Bild zeigten die Teams im Schlussdrittel. Viele Unkonzentriertheiten der Salzburger spielten den Gästen in die Karten. Ondřej Fiala (50.) und Jan Lattner (52.) machten die Sensation perfekt.

Black Wings Linz – Klagenfurter AC 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)

Der Meister begann die Saison wie er die letzte beendete, mit druckvollem Eishockey. Doch in der Wiederauflage des Finales der Vorsaison reichte es diesmal nicht zum Sieg für die Oberösterreicher. Mit einem „Blueliner“ von Martin Schumnig (4.) gingen die Gäste früh in Führung. Allerdings war das Ergebnis bis zur zweiten Pause mehr als schmeichelhaft für die Rotjacken, die deutlich weniger Schüsse aufs Tor hatten. Mit dem Tor von Rob Hisey (40.) hoffte der Meister, den Dosenöffner gefunden zu haben. Doch es war das einzige Mal, dass man Klagenfurts Schlussmann Andy Chiodo an diesem Abend überwinden konnte. Und auch den gewünschten Effekt brachte Hiseys Tor nicht. Im Gegenteil. Die Gäste übernahmen nun mehr und mehr das Spiel und kamen nach dem Tor von Thomas Koch (57.) zum ersten Sieg der Saison.