Keine Entscheidung vor Olympia EBEL-News

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Doch auch in der oberen Zwischenrunde, der Pick-Round, gab es spannende Spiele und Ergebnisse. So fiel die Entscheidung zwischen Znojmo und Salzburg nach einem lange Zeit torlosen Spiel erst in den letzten zehn Minuten. Adam Havlík konnte die achte Überzahl seiner Mannschaft in Zählbares ummünzen. Wenig später legte Jan Lattner nach, ehe Martin Podešva die Sache deutlicher ausfallen ließ, als sie war.

Doch am Samstag holten sich die Mozartstädter die Punkte im direkten Rückspiel wieder zurück. Am Samstag stand ohnehin der umgedrehte Spieltag vom Donnerstag auf dem Plan und nicht nur Salzburg konnte die Niederlage wettmachen. Auch die anderen Donnerstagsverlierer Linz und Villach konnten Samstag gewinnen, wobei das vom Spielverlauf wildeste Spiel in Villach gegen Bozen stattfand. Nach Toren von Patrick Platzer, Gerhard Unterluggauer und Scott Hotham legten die Adler deutlich vor. Doch binnen zwei Minuten im Mitteldrittel egalisierten Mark Santorelli, Marco Insam und Kim Strömberg das Spiel. Noch im zweiten Abschnitt holte John Hughes die Führung zurück. Bei Spielende war es das entscheidende Tor, denn im Schlussdrittel trafen nur noch Eric Hunter und Curtis Fraser für die Kärntner.

In der oberen Tabelle hat sich im Vergleich zur Vorwoche also nicht viel getan. Anders im Play-off-Race. Hier gibt es klare Sieger und klare Verlierer der Woche. Wärend Fehérvárund Ljubljana jeweils das Auswärtsspiel gewinnen konnten, gingen Innsbruck und Klagenfurt zweimal mit Niederlagen vom Eis. Demzufolge sind sie Sieger deren Gegner aus Dornbirn und Graz, wobei die 99ers mit den Haien aus Innsbruck sicher den leichteren Gegner hatten, bringen sie die beiden gewonnenen Spiele wieder ganz nah an den begehrten zweiten Platz der unteren Tabelle. Tot geglaubte leben also auch in der EBEL länger. Noch näher am Platz zwei sind nach den beiden Siegen über Klagenfurt jedoch die Bulldogs aus Dornbirn. Am Donnerstag war es der ehemalige Augsburger und Kölner Jonathan D’Aversa, der nach 57 Sekunden in der Overtime die Punkte sicherte. Am Samstag war es Graham Mink, der den Sieg in der 56. Minute klarmachte. Besonders bitter für den KAC, in beiden Spielen führte Dornbirn nur zweimal – jeweils nach den Siegtreffern.

Die Ergebnisse der Pick-Round:

30.01.2014
Orli Znojmo – Red Bull Salzburg 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)
Black Wings Linz – Vienna Capitals 0:3 (0:2, 0:0, 0:1)
HC Bozen – Villacher SV 6:2 (2:0, 2:2, 2:0)

01.02.2014
Red Bull Salzburg – Orli Znojmo 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)
Vienna Capitals – Black Wings Linz 1:3 (0:0, 1:3, 0:0)
Villacher SV – HC Bozen 6:3 (3:0, 1:3, 2:0)

Die Ergebnisse des Play-off-Race:

30.01.2014
Sapa Fehérvár – Olimpija Ljubljana 2:8 (1:3;0:5;1:0)
HC TWK Innsbruck – Graz 99ers1:4 (1:0;0:1;0:3)
Dornbirner EC – Klagenfurter AC3:2 n.V. (0:1, 1:1, 1:0, 1:0)

01.02.2014
Olimpija Ljubljana – Sapa Fehérvár1:4 (0:1,1:1,0:2)
Graz 99ers  – HC TWK Innsbruck2:1 n.V. (0:1,1:0,0:0,1:0)
Klagenfurter AC – Dornbirner EC1:2 (1:0,0:1,0:1)

In der Tabelle der Pick-Round ist vier Spieltage vor dem Viertelfinale noch einiges offen. Ganz oben steht Salzburg mit elf Punkten, dicht gefolgt von Wien (10P), Bozen (9P). Linz (7P) muss noch etwas zulegen, wenn sie selbst einen Pick ausführen wollen. Gleiches gilt für Znojmo (6P) und Villach (6P).

Im Play-off-Race ist der Kampf um die letzten beiden Viertelfinalplätze endgültig voll entbrannt. Zurzeit haben Fehérvár (11P) und Klagenfurt (9P) diese Plätze inne. Doch mit Dornbirn (9P) und Graz (8P) lauern zwei Verfolger in Schlagweite. Ganz ohne Chance dürften auch Ljubljana (6P) und Innsbruck (5P) noch nicht sein.

Der nächste Spieltag nach der Olympiapause findet am 24. Februar statt.