Kein „Durchmarsch“ mehr möglichEBEL: Viertelfinale

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Vienna Capitals (1) – HC Orli Znojmo (7) 3:4 n.V. (1:0, 0:3, 2:0, 0:1)
Serie 2:1 (6:3 / 3:1 / 3:4n.V.)

Der erste Abschnitt war vom Ergebnis so zu erwarten, doch der Verlauf kann durchaus als kurios bezeichnet werden, denn Znaim war die spielerisch überlegene Mannschaft, konnte aber nichts aus den sich gebotenen Chancen machen. So blieb auch eine 5:3-Überzahl ungenutzt. Anders die Wiener, denn auch sie hatten eine doppelte Überzahl, konnten diese durch Francois Fortier jedoch nutzen. Im Mittelabschnitt machten es die Tschechen besser und Lubomir Stach, Jan Lattner und Adam Havlik trafen binnen sieben Minuten dreimal. Nun lag es wieder an den Caps, das Spiel zu machen. Ihre Bemühungen belohnte Marcus Olsson im Powerplay gut zehn Minuten vor Spielende. Die Verlängerung ermöglichte Jamie Fraser 21 Sekunden vor der Sirene. In der ersten Verlängerung hatte der HC bereits einige Möglichkeiten, ehe Kim Strömberg in der 70. Minuten für die Entscheidung sorgte.

Black Wings Linz (2) – Villacher SV (6) 5:0 (0:0, 2:0, 3:0)
Serie 2:1 (2:4 / 3:1 / 5:0)

Von Beginn an stand Gästekeeper Jean Phillipe Lamoureux im Mittelpunkt des Spieles, das im ersten Drittel noch torlos blieb. Die beste Chance hatte jedoch der VSV, doch Derek Ryan konnte den ihm zugesprochenen Penalty nicht verwerten. In den zweiten zwanzig Minuten sah die rassige Partie durch Danny Irmen und Rob Hisey die ersten Tore. Villach engagiert, doch ohne Glück. Als Marc-Andre Dorin kurz nach Beginn des Schlussdrittels den Dritten Linzer Treffer machte, war die Vorentscheidung gefallen. VSV-Coach Hannu Järvenpää riskierte viel und nahm seinen Goalie früh vom Eis. Doch auch das brachte an diesem Abend nichts und Brett Engelhardt schoss ins leere Tor. Eine Sekunde vor Ablauf der Spielzeit, konnte Fabian Scholz im Überzahl sogar noch einen draufsetzten.

Klagenfurter AC (3) – Graz 99ers (5) 5:1 (1:1, 2:0, 2:0)
Serie 2:1 (2:1 / 1:5 / 5:1)

Es war der Tag der Revanche für den KAC und es war das Spiel der Strafen. Am Ende zählte man 88 Minuten. Die späten Tore im Eröffnungsdrittel gingen auf die Konten von John Lammers und Oliver Latendresse. Klagenfurt kam gut aus der Kabine zurück und Jamie Lundmark nutze den Schwung zu neuerlichen Führung. Als Lammers sein zweites Tor machte, waren die Rotjacken endgültig auf der Siegerstraße. Im Schlussabschnitt war von den 99ers nicht mehr viel zu sehen und der KAC konnte noch zweimal nachlegen. Tyler Scofield und Kevin Doell stellten den Endstand her.

KHL Medvescak Zagreb (4) – EC Red Bull Salzburg (8) 2:5 (0:1, 1:1, 1:3)
Serie 1:2 (3:2 / 3:4 n.V. / 2:5)

Bereits am Donnerstag duellierten sich die Bären und die roten Bullen. Zum dritten Mal war es ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe, mit dem Unterschied, dass diesmal die Bullen einige ihrer Chancen mehr nutzen konnten. Hier merkte man den Bären das Fehlen des gesperrten Kyle Greetree deutlich an. Die Mozartstädter gingen im Powerplay durch Matthias Trattnig in Führung. Kurz nach Wiederbeginn glich das Jakub Gasparovic aus. Bei 4 gegen 4 Spieler auf dem Eis nutzten die Salzburger die individuellen Stärken aus und Dominique Heinrich markierte die neuerliche Führung. Im Schlussdrittel kamen erneut die Bären mit Vollgas aus der Kabine. Das Tor jedoch machte die Pagé-Truppe mit Trattnigs zweitem Treffer. Als dann auch  Gasparovic zum zweiten Mal einnetzen konnte, waren keine zehn Minuten mehr zu spielen und den Bären lief die Zeit davon. Zagrebs Goalie Robert Kristan muss die Entscheidung wohl auf seine Kappe nehmen. Als ein Passversuch von ihm misslungen war, landete die Scheibe auf Ryan Duncan Schaufel und dieser ließ sich nicht zweimal bitten. In der letzten Minute konnte Yorick Treille in Überzahl sogar nochmal treffen.

Zum vierten Mal spielen die Teams am Sonntag, 3.März, gegeneinander.