Graz als Klagenfurts AufbaugegnerEBEL-News

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In der oberen Hälfte der Zwischenrunden, der Pick-Round, läuft es fast nach Plan. Wobei Red Bull Salzburg momentan nur enttäuschte Gegner zurücklässt. Gegen die Vienna Capitals entschied man den 5:0-Sieg bereits im ersten Drittel, das man 3:0 gewann. In Linz gewann die Jackson-Truppe erstmals seit September 2010. Insgesamt übernehmen die Bullen somit nach überzeugenden Leistungen die Tabellenführung. Zweiter, und damit Verlierer der Woche, sind die Wiener. Nach der hohen Niederlage unter der Woche gab es auch gegen Bozen nichts zu holen.

Im Play-off-Race konnten die Graz 99ers zwar einen 4:1-Sieg in Dornbirn einfahren, doch dies wird inzwischen nur noch als Strohfeuer gewertet. Matchwinner für Graz war Keeper Danny Sabourin, an dem die Bulldogs ein ums andere Mal scheiterten. Doch schon am Sonntag sah alles wieder anders aus und die 99ers ergaben sich in ihr 2:6-Schicksal gegen den zweiten Krisenclub, den Klagenfurter AC. Für die Rotjacken war es ein immens wichtiger Sieg, denn nun konnte sich das Team gemeinsam mit Tabellenführer Sapa Fehérvár vom Rest etwas absetzten.

Beim reinen Blick auf die Tabelle scheint noch alles möglich zu sein, doch wie schon mehrfach betont, hinkt der aktuelle Meister meilenweit hinter den Erwartungen her. In einem Interview mit der Kleinen Zeitung sagt KAC-Boss Hellmuth Reichel, der seinem Team grundsätzlich die erneute Meisterschaft zutraut: „Jetzt glaube ich fast, dass wir nicht einmal die Play-offs erreichen werden.“ Darauf angesprochen, dass einige Verträge auslaufen, meint Reichel: „Ich kann derzeit keinen einzigen Vertrag verlängern. Es würde mich jeder für verrückt erklären. Wenn es nirgendwo stimmt, kann ich weder Verträge von Spielern noch von der sportlichen Führungscrew erneuern.“ Trainer Christer Olsson hat in seinem Vertrag eine Option bis zum 31. Januar, die noch nicht gezogen wurde, auf Trainersuche befinde man sich jedoch nicht. Echte Gründe für die anhaltende sportliche Talfahrt kann aber auch Hellmuth Reichel nicht nennen, klar bleibt nur – es brodelt in Kärnten. Neue Hoffnung keimt sicher nach dem hohen Sieg über Graz wieder auf, die sich als Aufbaugegner erwiesen.

Dornbirn startete gut in die Zwischenrunde, musste zuletzt jedoch zwei bittere und durchaus vermeidbare Niederlagen schlucken. Somit sind die Ungarn von Sapa Fehérvár auf Platz eins der unteren Tabelle und somit auf Kurs in Richtung Viertelfinale.

Die Ergebnisse der Pick-Round

21.01.2014
Red Bull Salzburg – Vienna Capitals 5:0 (3:0, 1:0, 1:0)

24.01.2014
Black Wings Linz – Red Bull Salzburg 1:4 (0:2, 0:1, 1:1)
Vienna Capitals – HC Bozen 1:2 (1:2, 0:0, 0:0)
Orli Znojmo – Villacher SV 2:3 n.V. (2:1, 0:1, 0:0, 0:1)

26.01.2014
Villacher SV – Black Wings Linz 4:2 (1:1, 0:0, 3:1)
HC Bozen – Orli Znojmo 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)

Die Ergebnisse des Play-off-Race

24.01.2014
HC TWK Innsbruck – Olimpija Ljubljana 4:3 (2:1, 1:2, 1:0)
Dornbirner EC – Graz 99ers 1:4 (1:2, 0:2, 0:0)
Klagenfurter AC – Sapa Fehérvár 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)

26.01.2014
Olimpija Ljubljana – Dornbirner EC 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)
Sapa Fehérvár – HC TWK Innsbruck 5:0 (1:0, 4:0, 0:0)
Graz 99ers – Klagenfurter AC 2:6 (0:2, 1:1, 1:3)