Favoriten gewinnen Spiel eins im HalbfinaleEBEL-News

Lesedauer: ca. 1 Minute

Nicht nur weil man der krasse Außenseiter war, sondern auch weil man mit einer Niemals-Aufgeben-Mentalität die Serie gegen Salzburg bestritt und lange offen hielt, machte sich der Dornbirner EC viele Freunde. Am Ende war der Riese aus der Mozartstadt jedoch zu übermächtig und Salzburg zog nach einem 4:2-Sieg in Spiel sechs ins Halbfinale ein.

Dornbirn schrammte an der Sensation mit Paukenschlag vorbei, diesen gab es unterdessen in Wien. Auch wenn das Ausscheiden im Viertelfinale sicher nicht das Wunschergebnis des Hauptstadtclubs widerspiegelt, mit einem Trainerwechsel war trotzdem nicht zu rechnen. Dass Headcoach Tommy Samuelsson nächste Saison nicht mehr hinter der Bande der Caps steht, liegt aber nicht an den Wienern. Vielmehr folgt Samuelsson dem Ruf aus der Heimat und wird ab kommende Saison Cheftrainer des schwedischen SHL-Clubs Färjestads BK.

Auch in Klagenfurt gab es den nächsten Donnerschlag. Dieser kündigte sich jedoch die letzten Wochen an, sodass die Überraschung über die einvernehmliche Trennung von Manny Viveiros und des Klagenfurter AC nicht mehr all zu groß war.

Serienstand Red Bull Salzburg – Black Wings Linz 1:0

Red Bull Salzburg – Black Wings Linz 4:0 (2:2, 1:0, 1:0)

In Spiel eins der Serie war der US-Boy David Meckler von den Stahlstädtern kaum zu bremsen. Mit drei Toren (7., 17./PP1, 24./PP1) entschied er das Spiel fast im Alleingang. Die Gäste konnten die jeweilige Meckler-Führung im ersten Drittel noch zweimal Ausgleich. Je einmal konnte sich Brad Moran (10./PP1) und Rob Hisey (17.) in die Torschützenliste eintragen. Mecklers dritter Streich im Mitteldrittel war am Ende aber der Game winner. Evan Brophey (51.) setzte den Schlusspunkt unter das Spiel, dass der Jackson-Truppe die 1:0-Serienführung beschert.

Serienstand HC Bozen – Villacher SV 1:0

HC Bozen – Villacher SV 2:1 (2:0, 0:1, 0:0)

Nach dem 2:1-Sieg des HCB im ersten Halbfinalspiel sind die Südtiroler in den EBEL-Play-offs immer noch ungeschlagen. Vor allem im ersten Drittel hatten die Füchse das Spiel fest in der Hand und konnte durch Marco Insam (6.) und Mark Santorelli (18.) eine Zwei-Tore-Führung herausspielen. Doch mit fortschreitendem Spiel kam der VSV immer besser in die Partie. Der Anschlusstreffer durch Derek Ryan (35.) war mehr als verdient. Am Ende retteten sich die Hausherren in einem kampfbetonten Schlussdrittel über die Zeit.

Am Dienstag, 25. März, finden die zweiten Spiele der Best-of-Five-Halbfinalserie statt. Am Freitag (28. März) geht es in die dritte Runde.