Drei Teams haben zwei „Matchpucks“EBEL: Viertelfinale

Der in der DEL bestens bekannte Francois Fortier (hier in einer Archivszene) erzielte drei Tore für Wien beim 7:0-Sieg. (Foto: GEPA pictures/ Christopher Kelemen)Der in der DEL bestens bekannte Francois Fortier (hier in einer Archivszene) erzielte drei Tore für Wien beim 7:0-Sieg. (Foto: GEPA pictures/ Christopher Kelemen)
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HC Orli Znojmo (7) – Vienna Capitals (1) 0:7(0:1, 0:3, 0:3)
Serie 1:3 (3:6 / 1:3 / 4:3n.V. / 0:7)

Etwas mehr als eine Minute brauchte Marcus Olsson, um den Torreigen zu eröffnen. Goldwert war die frühe Führung, denn bis zum Drittelende war es noch ein ausgeglichenes Spiel. Nach einem Lattentreffer von Znaims Jan Lattner nahm dann aber das tschechische Debakel seinen Lauf. Zweimal Francois Fortier und zwischendurch Philipp Pinter drehten an der Spielstandschraube. Das Bemühen kann man dem HC nicht absprechen, doch auch im Schlussdrittel wollte ihnen trotz voller Offensive kein Treffer gelingen. Anders die Gäste. Fortier zum dritten Mal, Justin Keller und Daniel Woger besorgten die restlichen Tore für einen unter dem Strich ungefährdeten Sieg. Damit ist der österreichische Hauptstadtklub noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt.

Villacher SV (6) – Black Wings Linz (2) 2:3(1:1, 0:1, 1:1)
Serie 1:3 (4:2 / 1:3 / 0:5 / 2:3)

Auch dem Meister fehlt nur noch ein Sieg, um eine Runde aufzusteigen. Doch zu Beginn des Spieles ließen es beide Teams vorsichtig angehen. Die Führung der Hausherren markierte Brad Cole, doch es war der Weckruf für die Gäste. Wenig später konnte Robert Lukas ausgleichen. Linz kam schwungvoll aus der ersten Pause zurück, musste jedoch bis kurz vor der zweiten Pause arbeiten, ehe Pat Leahy die Führung erzielen konnte. In den letzten 20 Minuten überließen die Gäste den Gastgebern das Spiel. Diese konnten das jedoch nicht nutzen und mussten Leahys zweites Tor schlucken. 58 Sekunden später konnte Gerhard Unterluggauer zwar nochmal den Anschluss erzielen, am Ende waren die Linzer jedoch zu abgeklärt.

Graz 99ers (5) – Klagenfurter AC (3) 0:3(0:1, 0:2, 0:0)
Serie 1:3 (1:2 / 5:1 / 1:5 / 0:3)

Der KAC ist nach einem insgesamt fairen Spiel das dritte Team, dem nur noch ein Sieg fehlt. Erst als wenige Minuten vor der ersten Pause mit Zintis-Nauris Zusevics und Ryan Lannon gleich zwei Grazer auf die Sünderbank mussten, nutzte Thomas Koch das aus und erzielte die Führung. Nach fast fünfmonatiger Verletzungspause war es das erste Spiel für KAC-Stürmer Raphael Herburger. Er besorgte in seinem Comeback-Spiel das zweite Tor für die Rotjacken. Den dritten Treffer erzielte Manuel Geier. Im Schlussdrittel ließ der KAC nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg locker und kräfteschonend über die Zeit.

EC Red Bull Salzburg (8) – KHL Medvescak Zagreb (4) 2:5(1:1, 0:2, 1:2)
Serie 2:2(2:3 / 4:3 n.V. / 5:2 / 2:5)

Für die Salzburger begann das Spiel nicht schlecht. Offenbar wollte man bereits im Eröffnungsdrittel das Spiel entscheiden. Doch nur Justin DiBenedetto gelang es, ein Tor für die Mozartstädter zu erzielen. Für die Hausherren kam es noch schlimmer, denn Dario Kostovic konnte mit einem der nur fünf Schüsse aufs Tor von Bernd Brückler den Ausgleich markieren. Die Folge war, dass die Salzburger den eigenen Faden verloren und im zweiten Abschnitt Tore von Andy Sertich und Adam Miller hinnehmen mussten. Im Schlussdrittel sah man über weite Strecken dasselbe Spiel. Kyle Greentree nutzte ein Überzahlspiel und sorgte damit für klare Verhältnisse. Steven Regier konnte Salzburg zwar nochmal heran bringen, doch für die Pagé-Truppe war nichts mehr zu holen. Kenneth MacAulay konnte in der Schlussminute noch einen Empty-Net-Treffer erzielen.

Runde fünf findet am Dienstag, 5. März, statt.