Bozener Fans blamieren den ClubKein Platz für Gewalt im Eishockey!

Bozener Fans blamieren den ClubBozener Fans blamieren den Club
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Bereits zu Spielbeginn zündeten Anhänger der Foxes bengalische Feuer im eigenen Block. Das alleine hätte mit Sicherheit auch zu einem lauten Aufschrei aus dem Rest der Liga geführt, denn das Abfackeln selbiger ist in den Eishallen der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) genauso untersagt wie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Doch nach dem Spiel wurde es noch schlimmer.

Wie verschiedene österreichische Medien, darunter auch der Fernsehsender ORF, berichten, sollte ein männlicher „Fan“ des HC Bozen beim Verlassen des Stadions kontrolliert werden. Offenbar hatte die Polizei ihn in Verdacht, an den unerlaubten Brandaktionen beteiligt gewesen zu sein. Das Internetportal hockeyfans.at spricht davon, dass dem Mann ein „Bußgeld aufgebrummt“ wurde. Dieses wollten er und seine „Ultra-Kollegen“, so das Portal, nicht akzeptieren und attackierten stattdessen die Polizisten. Diese musste Verstärkung anfordern, sodass mehrere Funkstreifen anrücken mussten. Es endete mit fünf verletzten Polizisten und vier festgenommenen „Fans“.

Das österreichische Medienecho ließ nach Bekanntwerden der Ereignisse nicht lange auf sich warten. So schreibt LAOLA1.at: „Massenschlägerei in Innsbruck“, hockeyfans.at findet: „Bozens Fans noch nicht EBEL-tauglich“, hockey-news.info: „Wenn die Handschellen klicken – Bozen Fans vorläufig festgenommen“, Regionews.at: „Massive Ausschreitungen bei Eishockeyspiel in Innsbruck“ und die Onlineausgabe der Tiroler Tageszeitung: „Tumulte nach Eishockey-Match in Innsbruck: Polizisten verletzt“.

Hockeyfans.at fordert auch sogleich Konsequenzen: „Die anderen EBEL-Teams sind nun vorgewarnt, von Seiten des HC Bozen sollte man sich erwarten dürfen, dass er gegen derartige ‚Fans‘ vorgeht, um weiteres Ungemach zu vermeiden.“

Von der Liga gab es bisher noch keine Stellungnahme, doch der HC Bozen reagierte im Laufe des Tages und veröffentlicht auf seiner Internetseite folgende Stellungnahme:

Kein Platz für Gewalt im Eishockey!

Der HCB Südtirol möchte hiermit sein tiefstes Bedauern in Bezug auf die gestrigen Ausschreitungen nach dem Spiel zwischen dem HC TWK Innsbruck und dem HCB Südtirol zum Ausdruck bringen, welche unmittelbar nach Bekanntwerden die Freude über den Auftaktsieg zunichtemachte.

Im Eishockey und im HC Bozen gibt es keinen Platz für Gewalt. Der HCB Südtirol verurteilt deshalb die Vorfälle welche sich am Sonntagabend in Innsbruck zugetragen haben aufs Schärfste. Der Club wird alles daran setzen die Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Vereinsführung möchte an dieser Stelle entschieden darauf hinweisen dass es keinen minimalen Spielraum für Gewalt im und um das Vereinsgeschehen des HC Bozen gibt. Jegliche Unruhestifter sind beim HC Bozen unerwünscht und erhalten sofort, ohne jegliche weitere Vorwarnung, Stadionverbot!

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