Bozen spielt weiter in der EBELMit 75 Prozent in die neue Saison

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Es hat ein wenig von der Krise in Griechenland, denn auch der HC Bozen musste sich bis spätestens Mitternacht zum 1. Juli erklären, ob sie denn nun die finanziellen Mittel für ein weiteres Jahr in der EBEL aufbringen können. Wie berichtet meldeten die Italiener am 15. Januar für die Spielzeit 2015/16 bei der Ligaleitung, ohne jedoch die Finanzierung gesichert zu haben.

Nun hat man mitgeteilt, dass man den Spielbetrieb aufrechterhalten und damit weiter an der Liga teilnehmen kann, auch wenn die benötigte Summe nicht ganz aufgebracht wurde. Aktuell sind 75 Prozent des Budgets gedeckt, die restlichen 25 Prozent sollen aber bis Saisonbeginn beschafft werden. Erster Spieltag ist Freitag der 11. September.

Unter anderem hat das Land eine Förderung von 300.000 Euro zugesagt. „Um die Teilnahme in der Saison 2015/2016 endgültig abzusichern, bedarf es aber noch eines Treffens  mit Bürgermeister  Luigi Spagnolli“, heißt es auf der Club-Homepage. Außerdem braucht man zu diesem Treffen auch noch den Vizebürgermeister sowie dem Sportassessor.

Weiter heißt es in der Meldung: „Es bedarf aber in den nächsten zwei Monaten noch großer Anstrengungen von Seiten des Clubs und der Unternehmer, um die restlichen 25 Prozent zu erreichen.“ Ein Schritt dazu ist, dass der HCB die Ticketpreise auf das Niveau der österreichischen Clubs anhebt.

Bereits am heutigen Mittwoch ist der Spielplan für die anstehende Saison veröffentlicht worden. Sollte Bozen die fehlenden 25 Prozent doch nicht aufbringen können, würden kurzerhand die Paarungen des HCB gestrichen und der jeweilige Gegner hätte spielfrei. Das erste Team, das dann einen freien Abend hätte, wären die Graz 99ers.

Bisher haben die Südtiroler keine Spieler unter Vertrag, doch ein Coach scheint gefunden zu sein. Wie österreichische Medien übereinstimmend melden, wird Meistercoach Tom Pokel zurückkehren und eine neue Mannschaft zusammenstellen.

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