Dominik Bokk: „Nach Ablauf der SHL-Saison werde ich in die NHL gehen“„Wir hatten in Krefeld keine volle Mannschaft“

Dominik Bokk im Trikot von Djurgården.  (picture alliance / TT Nyhetsbyrån | Erik Simander/TT)Dominik Bokk im Trikot von Djurgården. (picture alliance / TT Nyhetsbyrån | Erik Simander/TT)
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Mit 17 Jahren ging der Stürmer bereits nach Schweden und nicht wie andere Talente nach Nordamerika. „Ich wollte eigentlich nach Kanada in die OHL gehen. Aber der Draft lief nicht wie geplant. […] Danach sind wir zu dem Entschluss gekommen, nach Schweden zu gehen. Ich wusste, dass es ein gutes Eishockeyland ist und sie viele gute junge Spieler rausgebracht haben“, schildert Bokk seine Gründe für den Weg nach Skandinavien. „Die größte Umstellung war das Tempo“, verriet uns der junge Stürmer seine Eindrücke aus Schweden. Nach seinen Stationen bei den Växjö Lakers und Rögle BK entschied sich er sich im Spätsommer 2020 für einen Wechsel nach Krefeld.

„Ich war lange zu Hause nach der letzten Saison. Um wieder in den Rhythmus zu kommen, musste ich eine Entscheidung treffen. […] Dann war Krefeld interessiert und ich habe mich dafür entschieden. Aber ich habe mir das alles anders vorgestellt. Ich dachte, dass wir zusammen im Team trainieren. Das war dann aber nicht so. Es waren nur ein paar Spieler da und wir hatten kein Teamtraining. Für mich war es am besten, zu einem Verein zu gehen, bei dem der Rhythmus ganz normal ist.“ So ging er wieder zurück nach Schweden. Doch warum führte der Weg nach Djurgarden und nicht zurück nach Rögle? „Ich habe da nur an Schweden gedacht, ich weiß, wie die Liga ist und wusste, dass es für mich am besten sein würde. […] Rögle hatte zu dem Zeitpunkt leider schon ein volles Team und da war dann leider kein Platz mehr für mich.“ Doch wie sehen seine zukünftigen Pläne für die NHL aus? „Hier gibt es keine kurzen Verträge in der schwedischen Liga, deswegen bleibe ich die ganze Saison hier. […] Ich bin viel in Kontakt mit Carolina und wir analysieren alle Spiele zusammen. […] Ich wollte diese Saison schon nach Amerika gehen, doch sie wollen, dass wir Prospects momentan spielen und im Rhythmus sind.“ Im weiteren Interview verrät uns der gebürtige Schweinfurter, was die Unterschiede zwischen den verschiedenen Standorten in Schweden sind, wie seine Kommunikation mit Draft-Pick Alexander Holtz ist und welchen Ausgleich er zu den Spielen und dem Training hat.

Das gesamte Interview ist sowohl auf Spotify als auch auf YouTube und IGTV zu finden.

Ebenso gibt es alle Interviews der Instagram-Livestream-Serie auf diesen Plattformen. Unter anderem auch die Interviews mit Moritz Seider, Tim Stützle und John-Jason Peterka.



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