USA im Finale

USA im FinaleUSA im Finale
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Die US-Boys stehen übermorgen (Beginn 19.00 Uhr) im Finale des Deutschland-Cup und treffen dort entweder auf die Schweiz oder die Slowakei. Das DEB-Team muss sich morgen (Beginn 18.00) gegen die Dänen durchsetzen, um ebenfalls am das Match um den dritten Platz zu bestreiten. Das „Bronzespiel“ beginnt um 15.30 Uhr.

Das Spiel: Es war eine ansprechende Partie, die von beiden Seiten offensiv geführt wurde. Kompliment an die Amerikaner, die sieben (Hedlund/Düsseldorf, Nickulas/Hannover, Hauser/Mannheim, Buckley/Iserlohn, Voce/Wolfsburg, Canzanello/Straubing, Hammond/Bad Nauheim) Cracks, die in Deutschland ihre Hamburger verdienen, in ihren Reihen hatten.

In den ersten drei Minuten hatten beide Teams jeweils zwei gute Chancen zur Führung. Das war Beweis genug, wie offensiv es bereits in der Anfangsphase der ansprechenden Partie zur Sache ging. Nachdem ein Alleingang von Dänenverteidiger Thor Dresler in der 6. Minute gestoppt wurde, bahnte sich in Überzahl ein Schuss von Daniel Nielsen durch Freund und Feind den Weg zum 1:0 Glück für die US-Amerikaner, dass Mike Grey, von Kim Karsberg wunderschön eingesetzt, mit seinem Schuss nur die Schoner von Adam Hauser traf. In der letzten Minute des ersten Drittels hatten die angriffslustigen Dänen durch Kasper Degn die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch Lee Sweatt warf sich mutig in den Schuss.

Den US-Amerikanern war auch im Mittelabschnitt nicht anzumerken, dass sie das dritte Spiel an drei aufeinander folgenden Tagen bestritten. Der Ami-Druck wurde jetzt stärker, und dazu wanderten zwei Dänen auf die Strafbank. Doch aufopferungsvoll hielten die weiß gekleideten Nordländer dagegen und überstanden selbst eine einminütige 3:5-Unterzahl. Andy Hedlund knallte zweimal über den Kasten, Brett Hauer tat es dem Düsseldorfer nach. Erst die nächste Unterzahl, für die die kleinlich pfeifenden Unparteiischen sorgten, brachte den Ausgleich. Andreas Andreasen bekam die Scheibe nicht richtig weg und Tim Stapleton staubte ab. Dänemark konterte und wäre in erneuter Unterzahl durch ein beherztes Solo von Mike Green beinahe wieder zur Führung gekommen. Der Center scheiterte jedoch an Hauser.

Trotz ununterbrochener Anfeuerung der rund 150 Fans aus dem kleinen Königreich reichte es am Ende doch nicht für ein Tor. Im Gegenteil: Gerade nachdem eine Strafe für Morten Dahlmann abgelaufen war, stand Landon Wilson am langen Pfosten frei und fackelte nicht lange. Kim Staal hatte in der Schlussphase noch eine Chance, scheiterte aber an den Schonern von US-Keeper Hauser.

Stimmen: Ben Smith (USA): „Ich bin erfreut über das spannende Spiel und den Sieg. Es war ein wunderschönes, schnelles Spiel, mit viel Intensität. Sehr froh bin ich darüber nach zwei schweren Spielen gegen Deutschland heute in das Spiel zurückgekommen zu sein.“
Mike Sirant (Dänemark): „Wir sind dankbar, das wir hier bei so einem Turnier dabei sein dürfen. Es war eines der besten Spiele meiner Mannschaft in diesem Jahr. Was wir lernen müssen ist, so ein Spiel wie heute zu gewinnen. Ich denke das Turnier hilft uns, gut vorbereitet für die WM in Kanada zu sein.“

Statistik: 1:0 (6:23) Nielsen (Staal); 1:1 (32:53) Stapleton (Saviano); 1:2 (52:03) Wilson (B. Lundbohm, Hammond)
Strafen: Dänemark 16 – USA 14
Schiedsrichter: Kadow (Eppelheim), Schütz (Moers)
Zuschauer: 4.475 (offizielle Zahl)

Bester Spieler: Dänemark: Julian Jakobsen – USA: Landon Wilson

Werner Nieleck - Foto by MendaxPress

Deutschland-Cup