Überzeugendes 6:2 über Dänemark

Überzeugendes 6:2 über DänemarkÜberzeugendes 6:2 über Dänemark
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Das Spiel: Die deutsche Auswahl von Beginn an mit dem Willen, dem Publikum in der TUI-Arena ein Spektakel zu bieten. Gleich die erste Überzahlsituation nutzten die Mannen in den weißen Jerseys zur Führung. Tobias Draxinger (3.) fälschte einen Schuss von Michael Hackert unhaltbar für Dänemarks-Keeper Michael Madsen ab. Trotz der drückenden Überlegenheit mussten die Zuschauer zehn Minuten warten, ehe sie wieder jubeln durften. Deutschland erneut in mit einem Mann mehr auf dem Eis. Yannic Seidenberg passte von hinter dem Tor auf Christoph Ullmann, der keine Mühe hatte das 2:0 zu markieren. Nachdem Verteidiger Martin Ancicka in der 16. Minute nur den Pfosten traf, war es Sven Felski, der es nur eine Minute besser machte. Im Nachstochern erzielte das Berliner-Urgestein den dritten deutschen Treffer. Die Zuschauer waren noch am Feiern, da war es erneut Felski der in Unterzahl der gesamten dänischen Defensive davonlief und im Abschluss Madsen keine Chance ließ. Die einzige Gelegenheit im ersten Drittel für die Dänen hatte Morten Green, der sich aber in der 14. Minute einem schneller reagierenden Robert Müller beugen musste.

Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken schalteten die Mannen von Uwe Krupp einen Gang zurück. Ereigsarm verliefen die ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts, und so kam es wie es beinahe kommen musste. Müller konnte in der 31. Minute einen Schuss von Kim Staal nur abprallen lassen, Mads Christensen war zur Stelle und erzielte den ersten Treffer für sein Team. In der Folgezeit hatte die deutsche Mannschaft Glück, dass es bis zur Pausensirene beim 4:1 blieb. Bedingt durch diverse Strafzeiten für die Deutschen, erspielten sich die Skandinavier einige Chancen. Jesper Damgaard (36.) alleinstehend vor Müller, und Andreas Andreasen (39.) mit einem Lattentreffer, hatten dabei die größten Gelegenheiten den Anschlusstreffer zu erzielen.

Ein Spiel für die Fans stellte sich auch im Schlussdurchgang nicht ein. Strafen gegen das deutsche Team verlagerte das Spiel in Richtung deutsches Tor, ohne das Dänen daraus Kapital schlagen konnten. Für den ersten Hingucker sorgte dann wieder ein Eisbär. Florian Busch ließ die Anhänger in der 54. Minute jubeln. Im Nachschuss erzielte er das 5:1. Es sollte nicht der Schlusspunkt gewesen sein. Knapp drei Minuten später traf erneut Busch. Madsen wusste kurze Zeit wo der Puck war, und der 22-jährige Stürmer erzielte seinen zweiten Treffer. Die Dänen wollten nicht zurückstecken. Kasper Degn traf 33 Sekunden zum 6:2 Endstand.

Statistik:1:0 (2:42) Draxinger (Hackert) 5-4; 2:0 (12:47) Ullmann (Seidenberg, Tripp) 5-4; 3:0 (16:21) Felski (Klinge), 4:0 (18:12) Felski 4-5; 4:1 (30:12) Christensen (Staal, Jakobsen); 5:1 (53:15) Busch (Holland); 6:1 (56:24) Busch (Klinge); 6:2 (56:57) Degn (Staal)
Strafen: Deutschland 18 – Dänemark 16 +10 für Nielsen
Schiedsrichter: Rantala, Looker
Zuschauer: 5797

Beste Spieler: Deutschland: Sven Felski - Dänemark: Kim Staal

Jens Wilke - Foto by MendaxPress


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