TUI Nations Cup: Unnötige Niederlage der Schweizer - 1:2 n.V. gegen Kanada

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Seit Jahren ist das Spiel gegen die Kanadier ein erstes Highlight der Schweizer Nationalmannschaft. So auch dieses Jahr zum Auftakt des TUI-Nations-Cup in Zürich. Die Eidgenossen hatten von Anfang an keinen einfachen Stand gegen die kanadische Auswahl, welche nur für dieses Spiel in dieser Aufstellung agierte. Dennoch entwickelte sich ein intensives, aber selten an internationales Niveau erinnerndes, Eishockeyspiel.

Die Kanadier wie auch die Schweizer starteten schnell und konzentriert in das Spiel. Immer wieder versuchten beide Mannschaften durch Fehler der anderen Mannschaft zu guten Chancen zu kommen. Eine solche konnte dann erst in der 17. Minute durch den Kanadier Glen Metropolit erzielt werden. Schon alleine dieser Treffer was das Eintrittsgeld wert. Da Marco Bührer den Puck nicht sah, machte er eine Bewegung nach Links und öffnete so genau den Platz, den Metropolit brauchte, um die Scheibe durch einen präzisen Schuss in das Rechte obere Eck zu versenken. Die Schweizer reagierten aber postwendend und nur 76 Sekunden später erzielte Sandy Jeannin durch einen Abpraller den Ausgleichstreffer. Beide Mannschaften steigerten nun das Tempo und versuchten durch Druck auf die Spitzen der jeweiligen Mannschaft die Fehler noch früher zu provozieren. Doch keine Mannschaft liess einen Fehler mehr zu. So dauere es bis in die 29. Minute ehe die Schweizer mit zwei Chancen innerhalb von einer Minute an der Defensive scheiterte (Jeannin) oder am Torhüter (Jenni). Zwei Minuten später waren die Kanadier mit dem Auslassen einer Riesen Chance beschäftigt. Yves Sarault zog in Unterzahl den Schweizer Verteidiger davon und Marco Bührer konnte durch eine sehr gute Parade das durchaus Mögliche 1 zu 2 verhindern. Danach war wieder defensiv arbeit angesagt, ehe in der 39. Minute, die Kanadier spielten wieder in Unterzahl, Dale McTavish den Verteidigern der Schweiz entwischte und nur die Latte traf. In den folgenden 20 Minuten des letzen Drittels war vor allem bei beiden Teams die Defensive gefragt. Beide Teams hatten ihre Chance um das Spiel zu entscheiden. So scheiterte Severin Blindenbacher fünf Minuten vor Schluss am kanadischen Torhüter Jeff Maund, der, wie sein Gegenüber, eine sehr solide und gute Partie spielte. Aber auch die Kanadier vergaben drei Minuten vor Spielschluss zwei grosse Chancen. Aber Marco Bührer oder die Verteidiger blockten die Schüsse ab. Acht Sekunden vor Schluss des Spieles musste der Berner Martin Steinegger wegen eines unnötigen Fouls für zwei Minuten auf die Strafbank. Dennoch konnten die Kanadier in diesen acht Sekunden kein Tor erzielen und die Verlängerung musste entscheiden. Da hier nur mit vier gegen vier Spielern agiert wurde, gab dies Raum für die Kanadier, welche nun mit drei gegen vier Feldspielern agieren konnte. Es dauerte den auch genau 98 Sekunden, ehe Hnat Domenichelli das schöne Zuspiel von Pascal Treppanier zum Siegestreffer verwerten konnte.

Nach dem Spiel war denn Ralph Krueger vor allem wegen den ausgelassenen Chancen im Powerplay enttäuscht. Dennoch gewann er dem Spiel, wie immer, eine optimistische Seite ab. "Wir haben den Schritt von der nationalen Meisterschaft auf das internationale Niveau nach nur einem Drittel erreicht. Darauf können wir nun aufbauen." Am nächsten Donnerstag treffen die Schweizer in Mannheim auf die Slowakei, ehe sie danach nach Hannover weiterreisen.

Tore:

16:32 Metropolit (Zalapski) 0:1

17:48 Jeannin (Fischer, Lemm) 1:1

61:38 Domenichelli (Trépanier/Ausschluss Steinegger) 1:2

(www.hockeyfans.ch)

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