Trainerpraktikum macht SpaßJochen Hecht im Gespräch

Jochen Hecht stand zuletzt als DEB-Trainer auf dem Eis. (Foto: dpa)Jochen Hecht stand zuletzt als DEB-Trainer auf dem Eis. (Foto: dpa)
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„Wir haben die gleiche Philosphie, lieben beide das aggressive Forechecking“, erklärt Jochen Hecht. Mit Tobias Abstreiter und Patrick Dallaire steht er dem Headcoach beim Deutschland-Cup als Co-Trainer zur Seite. Und dort ist er – wie soll es anders sein – für den Angriff und das Powerplay zuständig. Er selbst legte als Stürmer vergangenen Sommer die Schlittschuhe auf Eis. Die Erklärung: Er könne seine Erwartungen als Spieler nicht mehr erfüllen. Doch wie sehen diese denn als Trainer aus? „Naja, ich bin ja eigentlich nur zum Aushelfen hier“, ist der 39-Jährige zurückhaltend. „Außerdem gefällt mir meine Arbeit in Mannheim als Development Coach.“ Zu hoch will Hecht, der mit den Adlern dreimal deutscher Meister wurde, nicht greifen. Auch die Heim-WM im kommenden Mai peilt er als Assistant Coach erst einmal nicht an. „Da gibt es andere, die den Job schon länger machen“, findet er.

Was die Zukunft betrifft, ist der Ex-Profi also erst einmal offen. Und in sechs Monaten kann noch viel passieren. Jetzt konzentriert er sich erst einmal auf das aktuelle Wochenende. Zwei Tage hat der „Trainerpraktikant“ hinter sich. Am Sonntagnachmittag geht es im Finalspiel gegen die Ahornblätter. In deren Reihen: Derek Roy – Hechts ehemaliger Teamkollege. Acht Jahre spielte der Mannheimer mit dem Kanadier zusammen bei den Buffalo Sabres. Hat man sich da nicht viel zu erzählen? Wohl nicht. „Wir haben uns im Hotel getroffen und ein wenig unterhalten“, so Hecht. Vielleicht haben sich die beiden nach dem heutigen Match ja mehr zu sagen?