Slowakei gewinnt den Deutschland-Cup 2006

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Zu Beginn des Spiels waren die Eidgenossen, bedingt durch drei Strafen in Folge der Slowaken, die Mannschaft mit den größeren Spielanteilen. Die dritte Strafe brachte dann auch die Führung für die Schweizer. Ein Schlagschuss von Springer fand nach acht Minuten den Weg ins Tor. Nach dem Führungstreffer fanden auch die Slowaken in die Partie. Zehn Minuten waren gespielt, als Milo ausgleichen konnte. Schrecksekunde in der 14. Minute für den Schweizer Keeper Rueger. Einen Schuss von Starosta ließ er abprallen, doch zum Glück für ihn landete der Puck auf dem Tor.



Der Beginn des zweiten Durchgangs war erneut geprägt durch Strafzeiten. Diesmal nahmen die Schweizer die Strafen. Folge war in der 25. Minute die Führung für das Supler-Team. Der Kölner Ciernik war der glückliche Torschütze im Nachschuss. Die Slowaken waren nun spielbestimmend und konnten auch in eigener Unterzahl immer wieder Nadelstiche in Form von Kontern setzen. Folge dieser Dominanz war das 3:1 durch Kukumberg nach 33 Minuten. Chancen zur Ergebniskosmetik hatten die Schweizer in Minute 36. Wirz traf aus kurzer Distanz nur den slowakischen Keeper Krizan. Eine Minute später leistete sich der ansonsten sichere Krizan einen kapitalen Fehler. Mit der Absicht, das Spiel seiner Mannschaft schnell machen zu wollen, kam er aus dem Tor heraus. Doch anstatt den Puck zu einem Mitspieler zu passen, bediente er den an der blauen Linie wartenden Forster, der keine Mühe hatte, den Puck im verwaisten Tor unterzubringen. Motiviert durch den Anschlusstreffer lief eine Minute vor der Pause Di Pietro in Unterzahl allein auf das slowakische Tor zu, konnte jedoch nicht den Ausgleich erzielen.



Mit Oberwasser kamen die Schweizer zum vermeintlichen Schlussabschnitt aus den Kabinen. Und wie seine Vorgänger begann das letzte Drittel mit einer Strafzeit. Der slowakische Stürmer Babka musste auf das Sünderbänkchen, dies nutze das Alpenland zum Ausgleich. Auf Vorlage von Bärtschi erzielte Monnet das 3:3. Die Slowaken, ob der verspielten Führung von nun an in der Defensive, konnten aber das Unentschieden dank ihres Torhüters halten. Gerade zwischen der 49. und der 50. Minute hielt er mit großartigen Paraden seine Mannschaft im Spiel.



Bis zur 60. Minute blieb es bei dem 3:3 Unentschieden. 61:58 Minuten waren gespielt, als der Jubel in der slowakischen Delegation ausbrach. Kukumberg erzielte mit einem Handgelenksschuss in den Winkel den Siegtreffer.



Tore: 1:0 (7:08) Springer (DuBois) 5-4; 1:1 (9:45) Milo (Kovacik, Surovy); 1:2 (24:22) Ciernik (Surovy, Milo) 5-3; 1:3 (32:06) Kukumberg (Melicharek) 5-4; 2:3 (36:55) Forster 4-4; 3:3 (43:22) Monet (Bärtschi) 5-4; 3:4 (61:58) Kukumberg

Strafen: Schweiz 20 - Slowakei 20

Schiedsrichter: Piechaczek

Zuschauer: 3000



Jens Wilke