DEB-Sportdirektor fordert Reduzierung der DEL-AusländerpositionenStefan Schaidnagel fordert Verringerung auf sechs Kontingentspieler

DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel (links) – hier mit Bundestrainer Toni Söderholm (Mitte) und DEB-Präsident Franz Reindl. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto) (Verwendung weltweit ! Bitte Mindestpreis beachten.)DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel (links) – hier mit Bundestrainer Toni Söderholm (Mitte) und DEB-Präsident Franz Reindl. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto) (Verwendung weltweit ! Bitte Mindestpreis beachten.)
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Doch im Nachwuchs leisten die Schweizer eine gute Arbeit – was dadurch unterstützt wird, dass in der heimischen National League nur wenige Kontingentspieler erlaubt sind. Das will Stefan Schaidnagel nun auch: Der DEB-Sportdirektor fordert die Reduzierung der DEL-Ausländerstellen auf sechs pro Team.

In der Schweiz sind es aktuell gar nur vier – wobei durchaus über eine Erhöhung auf sechs Kontingentspieler nachgedacht wurde, was innerhalb der National League mehrheitlich aber vor rund einem Jahr abgelehnt worden war.

Die durchgängig guten Leistungen der deutschen Nationalmannschaft in den letzten Jahren unter Marco Sturm und dessen Nachfolger Toni Söderholm geben Schaidnagel nun das Selbstbewusstsein, mit dieser Forderung an die Deutsche Eishockey-Liga heranzutreten. Aktuell dürfen die DEL-Clubs elf Kontingentspieler pro Saison lizenzieren und pro Spiel neun von ihnen einsetzen. Schaidnagel betonte, dass die Auftritte der Nationalmannschaft zeigen, dass deutsche Spieler sehr wohl in der Lage sind, auch auf Schlüsselpositionen zum Einsatz zu kommen. 

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