Deutsche U18-Frauen feiern 4:1-Erfolg gegen die SchweizU16 unterliegt Weißrussland

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Die DEB-Auswahl zeigte gleich zu Beginn offensiven Drang und konnte mit gutem Passspiel die neutrale Zone einige Male schnell überbrücken. Den ersten Schuss aufs Tor gaben allerdings die Schweizerinnen ab, mit dem Lilly Uhrmann im deutschen Kasten aber keine Probleme hatte. Nach fünf Minuten hatten Ronja Hark und Thea-Marleen Bartell im Powerplay die ersten beiden großen deutschen Chancen, sie waren im Abschluss aber nicht zwingend genug. In der neunten Spielminute lag der Puck schon fast im Tor, als Lisa Heinz den Innenpfosten traf. Fünf Minuten vor der ersten Pause zielte Heidi Strompf genau richtig: Ihr Schlagschuss von der blauen Linie schlug im Powerplay zur 1:0 Führung im gegnerischen Tor ein. Bis zur Pause zeigte das deutsche Team nochmal Präsenz im Angriffsdrittel, fand den direkten Weg zum Tor aber nur noch selten. So blieb es bei der 1:0-Führung.

Der Beginn des Mittelabschnitts war ausgeglichen mit Druckphasen auf beiden Seiten. Nach 25 Minuten hatte die deutsche Mannschaft ihre dritte Powerplaymöglichkeit. Und Lea Badura nutzte sie mit einem Schlenzer von der Blauen Linie zum 2:0. Das deutsche Team hatte im Anschluss mehr Spielanteile, konnte aber keine der erspielten Chancen nutzen. Auf der anderen Seite fälschte eine Schweizerin die Scheibe glücklich zum 2:1 Anschlusstreffer ins deutsche Tor ab. Nur 22 Sekunden später stellte Svenja Voigt mit dem 3:1 Pausenstand den alten Abstand wieder her.

Die DEB-Auswahl startete mit einer Unterzahlsituation in den letzten Spielabschnitt, doch nach anderthalb Minuten egalisierte eine schweizerische Strafe diese wieder. Die anschließende Überzahl konnte das deutsche Team zwar druckvoll gestalten, erzielte aber kein weiteres Tor. Zwei Minuten vor Schluss spitzelte Annabella Sterzik einer Gegnerin im Backcheck die Scheibe vom Schläger, zog einer schweizerischen Verteidigerin den Puck durch die Beine und belohnte sich für diese Einzelleistung mit dem Tor zum 4:1-Endstand.

U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch: „Das Spiel heute war eine Steigerung zum Vorbereitungsspiel. Wir haben viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen und trainiert haben. Besonders im Defensivverhalten haben wir uns verbessert. Jetzt gilt es, bis zum nächsten Spiel gegen die Slowakei gut zu regenerieren und weiter an den Vorgaben zu arbeiten.“

U16 verliert mit 4:8 gegen Weißrussland

Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat ihr zweites Spiel beim Vier-Nationen-Turnier in Zell am See (Österreich) verloren. Die Mannschaft von U16-Bundestrainer Thomas Schädler unterlag Weißrussland mit 4:8 (1:1, 0:4, 3:3).

Die weißrussische Mannschaft erwischte den besseren Start: Bereits nach 61 Sekunden landete der Puck im deutschen Tor – Andrei Lashko traf zur 1:0-Führung. In der Folge erarbeitete sich das Team von Trainer Denis Bulgakov ein deutliches Chancenplus gegenüber der deutschen Mannschaft, die sich jedoch – wie bereits am Vortag – effektiv zeigte. So traf Moritz Elias in der achten Minute zum Ausgleich.

In den Mittelabschnitt startete die weißrussische Mannschaft mit einem Doppelschlag: Kiryl Hudkou (21.) und Uladzislau Naumau (22.) brachten den Gegner mit 2:1 bzw. 3:1 in Führung. In der Folge erarbeitete sich Weißrussland im Drittel insgesamt 23 Schüsse. Die deutsche Mannschaft musste zwei weitere Gegentreffer hinnehmen: Tsimafei Tsimashkou (33.) und Matsvei Shydlouski (36./Überzahl) erhöhten auf den 5:1-Drittelstand.

Kevin Schinko verkürzte im Abschlussdrittel in der 45. Minute nach Vorarbeit von John Lipchander auf 2:5 aus Sicht der deutschen Mannschaft. Doch die Weißrussen trafen in der Folge durch Daniil Bourash (48.) sowie Tsimafei Tsimashkou (53., 56.). Für die deutsche Mannschaft trugen sich zwischenzeitlich Roman Kechter (53.) und Julian Lutz (57.) in die Liste der Torschützen ein. Letztlich sollten sich die Weißrussen mit 8:4 gegen die DEB-Auswahl durchsetzen.

Im Abschlussspiel des Vier-Nationen-Turniers trifft die U16-Nationalmannschaft am Freitag (13 Uhr) auf Gastgeber Österreich.

U16-Bundestrainer Thomas Schädler: „Die weißrussische Mannschaft hat sich heute den Sieg verdient – dies muss man anerkennen. Sie hatten größere Spielanteile und mehr Torchancen als unsere Mannschaft. Wir haben zwei Drittel vom Ergebnis her ausgeglichen gestaltet. Insgesamt müssen wir aber am morgigen Tag an die Leistung des ersten Turnierspiels anknüpfen. Daher gilt es nun den Fokus auf das abschließende Spiel gegen Österreich zu richten.“

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