Der Zürcher SC bleibt hartnäckig auf Platz 1Blick in die Schweiz

Der SC Bern bleibt den ZSC Lions auf den Fersen. (Foto: dpa)Der SC Bern bleibt den ZSC Lions auf den Fersen. (Foto: dpa)
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Lausanne (48) hat sich einen kleinen Vorsprung herausgespielt und führt das Mittelfeld an. Hier folgen nacheinander Biel (44), Kloten (41), Davos (41) und Lugano (39). Unter dem folgenschweren Play-Off-Strich bewegen sich aktuell Genf (38), Langnau (36), Fribourg (30) und Ambri (29).

Die Wochenendspiele

HC Davos – HC Lausanne  1:3 (0:1, 1:1, 0:1)

Verdienter  Erfolg des HCL, der im Verfolgerduell bei gleichwertigen Spielanteilen deutlich effizienter agierte. Kneubühler , Herren und Jeffrey schossen die Tore der Lausanner, während für Davos überraschend nur du Bois traf.

SC Langnau – Servette Genf  1:6 (0:2, 1:1, 0:3)

Diesmal war Langnau chancenlos, obwohl optisch gleichwertig. Jacquemet und Riat machten ein schnelles 0:2. Schremp erzielte den Anschluss aber Riat antwortete sofort mit dem 1:3. Im letzten Drittel machten dann Fransson, Loeffel und Petschenig alles klar.

Zürcher SC – EHC Kloten  4:2 (3:0, 0:2, 1:0)

10.300 Fans waren im Hallenstadion fassungslos. Die Klotener fanden gar nicht statt und lediglich dem Unvermögen der eigenen Spieler war es zu verdanken, dass es am Ende nur 4:2 stand. 50:15 Schüsse hatte die Statistiker am Ende gezählt und für Kloten stand fest, dass der Held des Tages der eigene Keeper Gerber war.

SC Bern – HC Lugano  5:0 (1:0, 1:0, 3:0)

Wieder musste der HC Lugano bei einem Favoriten auswärts klar Federn lassen. Immerhin stand es nach 40 Minuten erst 2:0 für den SCB. Untersander und Ebbett hatten getroffen. Am Ende ließen bei den Luganesi die Kräfte nach und Bodenmann, Plüss und Andersson schraubten das Ergebnis auf 5:0 hoch.

Servette Genf – HC Davos 1:7 (1:1, 0:5, 0:1)

Die Wunder tüte der Woche war diesmal, nach Kloten in der Vorwoche, Genf. 6:1 in Langnau war klasse, dafür ging man dann vor 6500 Zuschauern in eigener Halle gegen Davos baden. Nach dem ersten Drittel stand es noch 1:1. Ruutu (Davos ) und Almond (5.) hatten getroffen. Im zweiten Drittel ging die Post ab, aber nur bei Davos. Wieser (3), Sciaroni, Egli nahmen Servette auseinander. Dabei hatte Genfs Trainer McSorley schon nach 22 Minuten den Keeper ausgetauscht. Bays kam für Mayer, aber es half nicht. Letzterer musste sogar das 1:7 hinnehmen, das Tor kam von Kessler.

EHC Kloten – EV Zug  2:3 (0:0, 2:1, 0:2)

6070 Zuschauer wurden Zeuge, wie Zug auch dieses schwere Spiel für sich entscheiden konnte. Dabei hatte Obrist per Doppelschlag (27., 33.) Kloten mit 2:0 in Führung gebracht. Entscheidend war wohl, dass der Anschluss von Diaz (38.) noch vor der zweiten Sirene fiel. Holden (41.) gleich nach Wiederanpfiff und Fabian Schnyder (48.) machten den Sieg des Tabellendritten schließlich klar.

HC Lausanne – SC Bern  0:4 (0:1, 0:0, 0:3)

Und wieder einmal stand die Abwehr der Berner goldrichtig. 30 Schüsse gab Lausanne ab, aber die Tore machte der Meister. Arcobello schon nach 15 Minuten und dann in den letzten zehn Minuten Ruefenacht, Bodenmann und  Lasch.

EHC Biel – Zürcher SC 5:4 (1:0, 1:0, 2:4, 1:0) n.V.

Bern blamierte sich am Wochenende in Ambri, der Zürcher SC in Biel. 5400 Fans in der Tissot-Arena sahen die Begegnung und einen herausragenden EHCB. Rossi und Horansky sorgten nach vierzig Minuten für ein 2:0. Der Anschluss von Shannon (41.) kam schnell aber Biel zog erneut davon. Horansky und Rossi ließen die Fans jubeln. Aber der ZSC dachte nicht daran aufzugeben. Wick, Sjögren und Nilsson 49 Sekunden vor Spielende glichen aus. Das umjubelte Siegestor machte dann Pauliot in der 62. Minute.

HC Lugano – HC Fribourg  8:1 (4:0, 4:0, 0:1)

Platz zwei in der Wundertüten-Challenge belegte diesmal Lugano. Nach zwei Peitschen in der Ferne wurde nun Fribourg vorgeführt. Fazzini (3), Gardner, Hofmann, Chiesa, Martensson und Klasen schossen ein 8:0 nach 40 Minuten heraus. Da half im Übrigen auch der Keepertausch von Fribourg nach zwanzig Minuten wenig. Erst musste Saikkonen raus, dann kassierte Conz jede Menge Gegentore. Lediglich Leeger verdarb Luganos Keeper Merzlikins die Hoffnung auf einen Shut-Out.

HC Ambri-Piotta – SC Langnau 2:3 (2:0,0 :1, 0:2)

Im ersten Drittel war Ambri hellwach, ging schnell mit 2:0 in Führung. Dann wachte Langnau auf, machte drei Tore in Folge und Ambri war geschlagen.

HC Lugano – Servette Genf  3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.P.

Lugano war überlegen, Genf war abwehrsicher und es war superspannend. Bürger (13.) schoss Lugano in Front, Jacquemet (17.) und Traber (29.) brachten Genf in Führung. Ronchetti (33.) glich aus, danach passierte nichts mehr. Die Entscheidung fiel im Penaltyschießen. Den Treffer des Tages erzielte schließlich Luganos Tony Martensson.

EHC Biel – HC Lausanne 6:3 (1:1, 3:1, 2:1)

Unglaublich brutal die Effizienz der Bieler. 27:46 Torschüsse aber deutlich gewonnen, so die Bilanz des EHCB. Danielsson (1.) mit dem 0:1. Lüthi (7.) glich aus. Pauliot (24.) mit der ersten Bieler Führung. Junland (32.) macht den Ausgleich. Earl (37.) schießt das 3:2 und eine Sekunde vor Drittelschluss Lundin im Powerplay gar das 4:2. Mit Rossi (45.) 5:2 ist die Partie entschieden. Nodari (52.) macht noch das 5:3 aber Micflikier (60.) will es bei den drei Toren Vorsprung belassen und schießt das 6:3.

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