Der „heimliche Tabellenführer“ der NLA ist der HC DavosDer Blick in die Schweiz

Bislang ist der HC Davos nur der "heimliche" Tabellenführer. (Foto: Imago)Bislang ist der HC Davos nur der "heimliche" Tabellenführer. (Foto: Imago)
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Auf Platz eins (Hockeyweb-Tipp: eins bis vier) steht natürlich der Titelverteidiger. Der ZSC hat 26 Punkte auf der Habenseite, erworben in elf Partien. Macht 2,37 pro Spiel. Stark, aber es hätten mehr sein können. Am meisten schmerzt wohl das 2:3 nach Verlängerung gegen den EHC Biel im September.

Platz zwei (Hockeyweb-Tipp: drei bis sieben) belegt der HC Davos, der vom Sprung auf Platz eins nur noch einen Platz entfernt ist. Mit 44 Toren in neun Spielen bester Sturm, mit 18 Gegentoren die zweitbeste Abwehr und mit 24 Punkten 2,67 Punkte/Spiel. Mit etwas Glück ist am 11. Oktober die Führung drin, wenn der HCD zu Hause auf Bern trifft, während der ZSC in Lugano dran ist.

Platz drei hält der HC Lugano (Hockeyweb-Tipp: vier bis acht) mit 18 Punkten aus neun Spielen. Die Fans sind zufrieden, müssen aber Nerven wie Drahtseile haben. Das beste Beispiel sind die beiden letzten Spieltage, als es erst ein 4:5 nach Verlängerung nach 4:2-Führung beim Kantonsrivalen Ambri gab und dann noch gar ein 2:3 nach Verlängerung gegen Zug.

Platz vier hält eben dieser EV Zug (Hockeyweb-Tipp: drei bis sieben) mit 17 Punkten aus neun Spielen. Licht und Schatten wechseln sich beim Schweizer Meister von 1998 munter ab, wobei am meisten die Defensive zu gefallen wusste. Mit 17 Gegentoren besitzen die Innerschweizer die beste Abwehr. Wie gut die Defensive drauf ist, bewies man zuletzt in Lugano (3:2) und gegen die Kloten Flyers (3:0).

Platz fünf belegt augenblicklich der SC Bern (Hockeyweb-Tipp: fünf bis acht) mit 16 Punkten. Wäre diese Platzierung vor wenigen Jahren noch ein Alptraum gewesen, so sind die Fans nach dem letztjährigen Desaster über diesen fünften Platz froh. Mit 28 Treffern zeigte sich die Offensive auch relativ gut in Schuss, während die Abwehr mit 27 Gegentoren zu Sorgen Anlass gibt.

Platz sechs belegt mit Servette Genf einer der Geheimfavoriten (Hockeyweb-Tipp: drei bis sieben). Der Sturm zeigte sich bisher mit 25 Treffern eher durchschnittlich, die Abwehr ähnelt mit 35 Gegentoren in zehn Spielen eher einem Schweizer Käse. Vor allem die letzten drei Spiele waren für die heißblütigen Fans ein Schock. 0:3 ausgerechnet im Derby gegen Lausanne, 1:5 gegen Davos (beides zu Hause) und noch ein 1:4 in Bern.

Platz sieben ist eine kleine Sensation (Hockeyweb-Tipp: sieben bis elf). Der EHC Biel spielt, was er kann, und das durchaus gut. Kleine Pannen sind dabei einkalkuliert wie das 0:7 am letzten Spieltag in Bern. Viel wichtiger für die Westschweizer war das 4:1 vom Spieltag davor zu Hause gegen Fribourg. Die 4.854 Zuschauer konnten sich davon überzeugen, wie nervenstark Biel agierte. Das 0:1 kurz vor der ersten Pause durch Bykov wurde durch ein unglaubliches zweites Drittel kompensiert, als Haas, Fey und Ehrensperger innerhalb von zehn Minuten das Spiel drehten.

Platz acht hält der HC Lausanne (Hockeyweb-Tipp: sechs bis zehn). Am beeindruckendsten bis jetzt die Defensive. 25 Gegentore in zehn Spielen zeigten deutlich, wo der Neuling von 2013 seine Stärke besitzt. Anders sieht es in der Offensive aus. 23 Treffer sind ein Wert mit Steigerungspotenzial. Typisch die letzten beiden Ergebnisse: 0:2 in Zürich, 4:1 gegen Bern.

Platz neun belegt aktuell der HC Ambri-Piotta (Hockeyweb-Tipp: vier bis acht) mit elf Punkten aus neun Spielen. Der HCA zeigt noch keine starken Leistungen, ist aber kaum in der regulären Spielzeit zu bezwingen. Gleich fünf der neun Begegnungen gingen in die Verlängerung. Von Ambri ist sicherlich noch einiges zu erwarten.

Platz zehn hält die bisherige Top-Enttäuschung. Der Geheimfavorit aus Fribourg (Hockeyweb-Tipp: eins bis vier) hat erst acht Punkte auf der Habenseite und das ist der katastrophalen Leistung der Defensive geschuldet. 46 Gegentore sind eines Topteams unwürdig. Dass die Moral aber stimmt, zeigt das 4:3 nach Verlängerung zuletzt gegen Ambri.

Platz elf geht augenblicklich an Kloten (Hockeyweb-Tipp: zwei bis fünf) mit sieben Punkten. Das derzeitige größte Manko des letztjährigen Finalisten ist die Formschwäche des Sturms. Die bis auf zwei Finnen komplett aus Schweizern bestehende Attacke-Abteilung hat erst 16 Mal jubeln dürfen. Mit 1,78 Toren pro Spiel belegt man den letzten Platz.

Platz zwölf geht an Rapperswil (Hockeyweb-Tipp: neun bis zwölf). Sechs Punkte in zehn Spielen waren zwar nicht das Ziel, aber bis jetzt hat das Team vom Zürichsee durchaus ansprechende Leistungen geboten. Wenn überraschende Punkte dazu kommen, dann ist durchaus das Heimrecht in den Play-downs drin.

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