Der erste und der letzte Platz in der NLA (fast) entschiedenBlick in die Schweiz

Ein gewohntes Bild: Der HC Davos jubelt. (Foto: Imago)Ein gewohntes Bild: Der HC Davos jubelt. (Foto: Imago)
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Viele Vereine haben Probleme mit Pausen, haben Angst, dass sie außer Form geraten. Nicht so der HC Davos. Die Blau-Gelben sind der Konkurrenz enteilt, haben sechs Punkte Vorsprung und zeigten beim 6:2 in Kloten eine Glanzleistung, die den Mitbewerbern den kalten Schweiß auf die Stirn treibt. Im Kampf um Platz zwei stehen sich Titelverteidiger Zürcher SC, der wieder erstarkte SC Bern, die Sensation aus dem Tessin, der HC Lugano, und der immer wieder junge EV Zug im Weg. Alle vier haben Platz zwei verdient, wobei das Dumme ist, das einer des Quartetts am Ende des Weges, sprich zu Beginn der Play-offs, auswärts anfangen muss.

Neun Punkte hinter diesen Vieren kämpft der HC Lausanne um einen der drei noch zu vergebenen Play-off-Plätze, wobei die Westschweizer mit 32 Punkten augenblicklich die besten Karten haben. Allerdings dürfen sich die Lausanner nicht noch mehr Pannen leisten wie am Dienstag, als ein 2:0 in Ambri nicht reichte und die Tessiner mit drei Toren in sieben Minuten noch die Wende schafften und dem HCL den Abend verhagelten. Es folgen Servette Genf und ein weiteres Überraschungsteam, der EHC Biel. Das Team mit einem der kleinsten Etats der NLA überraschte die Liga mit einem 3:2 gegen den Zürcher SC und einer Kampfansage. In Biel ist Platz acht ein echtes, zu erreichendes Ziel. Ein Sprung nach vorne machte der HC Fribourg-Gotteron. Von Platz elf auf neun. Langsam kommt die Kraft wieder aber die Unwägbarkeiten wollen sich einfach nicht verabschieden. Das beste Beispiel war das Match gegen den Tabellenletzten aus Rapperswil. Die Lakers brachte die Fribourger beim 4:5 in ziemliche Schwierigkeiten und als Marc-Antoine Pouliot den entscheidenden Penalty versenkte, da fiel den nur noch 5900 Zuschauern in der BCF-Arena ein Riesenstein vom Herzen.

Etwas aus dem Tritt geraten ist der Vizemeister des Vorjahres, der EHC Kloten. Ausgerechnet gegen Fribourg gab es eine 2:4-Heimpleite und jetzt folgte auch noch ein 2:6 gegen Bern und am Freitag treten die Flyers beim HC Davos an. Da droht die nächste Niederlage und am Sonntag kommt auch noch der Rapperswil. Wenn es dann nicht einen Sieg gibt, dann sieht die Zukunft am Zürcher Flughafen düster aus.

Das Tal der Tränen erreicht hat schon der HC Ambri. Das Sensationsteam der letzten Saison kommt aus dem Tal nicht raus, obwohl die Motivation zu stimmen scheint. Wie bereits erwähnt, mussten die nur noch 3750 anwesenden Tifosi bis zur 56. Minute warten, um dann Tore von Adam Hall, Keith Aucoin und Daniel Steiner zu bejubeln. Platz zwölf und somit die rote Laterne haben die Rapperswil Lakers inne. Leider haben hier die Auguren Recht behalten, denn das Team vom Zürichsee hält zwar durchaus mit, nur mit dem Punktesammeln hapert es gewaltig. Immerhin gab es mit dem 4:5 nach Verlängerung in Fribourg ein Lebenszeichen zu bestaunen und wenn die Lakers noch einmal in Fahrt kommen, dann könnte mit etwas Glück sogar noch Platz elf drin sein.


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