DEB-Teams verbuchen drei NiederlagenLänderspiele am Sonntag

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Die Frauen-U16-Nationalmannschaft hat zum Abschluss des Vier-Nationen-Turniers in Selb gegen Tschechien mit 2:4 (2:0, 0:1, 0:3) verloren. Im Auftaktdrittel nutzte Annabella Sterzik gleich das erste Überzahlspiel zur Führung. Tschechien versuchte schnell zu antworten, aber Deutschlands Abwehr stand gut. Und die Frauen-U16 fuhr immer wieder eigene Angriffe. Einer davon brachte das 2:0. Annabella Sterzik bekam den Puck schön von Leonie Böttcher aufgelegt und vollendete. Tschechien versuchte zum Torerfolg zu kommen, aber die U16 ließ kaum etwas zu. So brachte das stärkste Drittel des Turniers eine verdiente 2:0-Pausenführung. Deutschlands Abwehr stand auch im zweiten Drittel sehr gut und so taten sich die Gäste schwer, zu Chancen zu kommen. Den Rest erledigte Torfrau Felicity Luby souverän. Drei Minuten vor der Pause war aber auch die gute Torhüterin machtlos, ein Schuss von Anna Kalova brachte das 2:1. Dieses Ergebnis hielt Deutschland bis zur Pause, musste aber das letzte Drittel in Unterzahl beginnen. Nach 50 Minuten gelang Tschechien der Ausgleich. Hana Haasova stocherte bei Überzahl Tschechien den Puck ins Tor. Nun schlichen sich doch kleinere Fehler ins Spiel der Frauen U16-Nationalmannschaft, einen davon nutzte Hana Haasova um Tschechien in Führung zu bringen. Deutschland gab nicht auf und erspielte sich gute Chancen. Kurz vor Schluss gelang es Tschechien das Spiel für sich zu entscheiden, wieder traf Hana Haasova per Nachschuss zum 2:4.

Trainer Florian Neumayer: „Unsere Mannschaft konnte das Spiel bis zur 30. Minute ausgeglichen gestalten. Am Schluss ist uns leider die Kraft ausgegangen und wir mussten den vielen Strafzeiten im letzten Drittel Tribut zollen. Dennoch sind wir sehr zufrieden mit der Leistung der jungen Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigern konnte und manche Vorgaben besser umsetzen konnte. Wir hoffen, dass wir für den Europacup auf die sechs verhinderten Spielerinnen zurückgreifen können und so noch einen positiven Saisonabschluss spielen können.“

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft verliert ihr abschließendes Platzierungsspiel gegen die Schweiz mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2) und beendet das Turnier in Russland auf dem sechsten Platz. Beide Mannschaften egalisierten sich in den ersten Wechseln der Partie. In der vierten Minute waren es dann die Schweizerinnen, die vor dem von Franziska Albl gehüteten deutschen Tor auftauchten, die deutsche Torfrau behielt aber den Überblick. Knapp sieben Minuten waren gespielt, da zogen die Schützlinge von Bundestrainer Christian Künast das Tempo an. Aus dieser Tempoverschärfung resultierte dann auch eine schweizerische Strafe, Andrea Lanzl war nur noch durch ein Foul zu stoppen. Doch die Pässe in der Überzahlformation waren nicht genau genug und so konnte sich die Schweiz immer wieder befreien. Die Hälfte des Drittels war gespielt, da musste auch eine deutsche Spielerin auf der Strafbank Platz nehmen. Doch die deutschen Spielerinnen verteidigten gut und überstanden die Unterzahl unbeschadet. Deutschland war gerade wieder komplett, da hatte Sarah Kubiczek mit einem Break die bis dahin beste deutsche Chance. Sie scheiterte an Janine Alder im Tor der Schweiz. Die bis dahin stärkste Aktion der Schweiz hielt Albl vier Minuten vor der Pause bravourös. Kurze Zeit später hatte die deutsche Mannschaft wieder eine Powerplaymöglichkeit. Diese wurde jedoch nach einer Minute durch eine deutsche Strafe egalisiert. Die verbleibende Minute der Unterzahl verteidigte die DEB-Auswahl gut und so ging das erste Drittel torlos zu Ende. Die Schweiz erwischte den besseren Start ins zweite Drittel. Die erste deutsche Chance im zweiten Abschnitt hatte Marie Delarbre in der 25. Spielminute. Ihr Rückhandschuss aus der Distanz war aber noch zu harmlos. Eine Minute später hatte die deutsche Mannschaft Glück, als ein Schuss nach einem schweizerischen Break noch den Schlägerknauf von Albl traf. Die Schweiz hatte nun mehr Spielanteile und die besseren Chancen, doch die deutsche Hintermannschaft hielt dem Druck stand. Knapp vier Minuten vor der zweiten Pause hatte das deutsche Team ein weiteres Powerplay. Marie Delarbre passt an die blaue Linie, Daria Gleißner hatte viel Zeit, nahm Maß und schlenzte die Scheibe in die Maschen. Die Schweiz antwortete mit wütenden Gegenangriffen und einer davon fand neun Sekunden vor der zweiten Pause den Weg zum 1:1 Ausgleich ins deutsche Tor. Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts musste eine deutsche Spielerin auf die Strafbank, doch das Special Team stand gut und konnte ein weiteres Gegentor verhindern. Nina Kamenik prüfte in der 45. Spielminute Janine Alder, ihr Schuss war aber zu ungenau. Zwei Minuten später hatte die DEB-Auswahl erneut die Chance im Powerplay, die Führung zu erzielen. Doch richtig in die Formation kamen die deutschen Spielerinnen nicht und so blieb es beim 1:1. Die Schweiz war gerade wieder komplett, da trafen die Eidgenössinnen zur 1:2 Führung. Und die Schweizerinnen erhöhten wenig später die Führung auf 1:3. Ein Schuss von Sarah Forster traf Isabell Waidacher am Schlittschuh, von wo die Scheibe unhaltbar für Albl abgefälscht wurde. In der 52. Minute hatte die deutsche Mannschaft eine weitere Powerplaymöglichkeit. Doch auch aus aussichtsreicher Position wollte die Scheibe einfach nicht mehr über die Linie. Und so blieb es beim 1:3 Sieg für die Schweiz und dem 6. Platz für das deutsche Team.

Frauen-Bundestrainer Christian Künast: „Leider hat es auch im dritten Spiel nicht zu einem Sieg gereicht. Die Mannschaft hat wieder sehr guten Einsatz gezeigt, im Moment machen wir aber noch zu viele individuelle Fehler. Viele Dinge sind für die Spielerinnen noch neu. Trotz der drei Niederlagen war es ein wertvolles Turnier, bei dem wir viele Erkenntnisse gewonnen haben. Gerade für die nachgerückten jungen Spielerinnen war es eine wichtige Erfahrung, die ihnen für die Zukunft weiterhelfen wird. Insgesamt haben wir bis zur WM noch viel Arbeit vor uns.“

Die deutsche U19-Nationalmannschaft verliert zum Abschluss des Fünf-Nationen-Turniers in Finnland mit 2:3 (1:0, 1:2, 0:1) gegen Tschechien. Das von Jochen Molling trainierte Team lieferte eine tolle Partie und ging durch die Tore von Tim Lutz sowie Bastian Eckl mit 2:0 in Führung. Die tschechische Mannschaft egalisierte den Vorsprung noch im Mitteldrittel. Im Schlussabschnitt drängten beide Teams auf den Sieg, Tschechien hatte hierbei das bessere Ende. Insgesamt 33:23 Torschüsse zugunsten der deutschen U19-Nationalmannschaft reichten nicht zum zweiten Turniersieg.

U19-Bundestrainer: Jochen Molling:„Wir haben gut gespielt und ganz stark gekämpft. Heute hatten wir mindestens einen Punkt verdient. Im Großen und Ganzen bin ich mit den Spielen zufrieden. Wir können auf der gezeigten Leistung für künftige Turniere aufbauen.“

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WM Vorrunde

Freitag 21.05.2021
Deutschland Deutschland
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Italien Italien
Russland Russland
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Tschechien Tschechien
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Lettland Lettland
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Samstag 22.05.2021
Norwegen Norwegen
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Deutschland Deutschland
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United States of America USA
Großbritannien Großbritannien
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Russland Russland
Lettland Lettland
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Kasachstan Kasachstan
Tschechien Tschechien
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Schweiz Schweiz
Sonntag 23.05.2021
Norwegen Norwegen
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Italien Italien
Großbritannien Großbritannien
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Slowakei Slowakei
Kasachstan Kasachstan
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Finnland Finnland
Schweden Schweden
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Belarus Belarus
Kanada Kanada
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United States of America USA
Dänemark Dänemark
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Schweiz Schweiz