DEB-Frauen: Gute Chancenverwertung bei 4:0-ErfolgErfolg in Füssen

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Zu Beginn konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil verschaffen, den ersten Schuss aufs Tor gaben nach einer Minute die Schweizerinnen ab. Die deutsche Mannschaft setzte ihre Gegnerinnen immer wieder im eigenen Drittel unter Druck und konnte mit ihrem ersten Schuss in der vierten Spielminute mit 1:0 in Führung gehen. Bernadette Karpf erkämpfte sich beim Forecheck die Scheibe, gab sie an Nina Kamenik weiter, die auf die freistehende Sarah Kubiczek passte. Diese ließ Vanessa Bolinger im Tor der Eidgenossinnen keine Chance.

In der siebten Spielminute hatte die deutsche Mannschaft das erste Powerplay. Die deutsche Auswahl kam gut in die Formation und hatte durch Daria Gleißner eine gute Möglichkeit, die aber knapp an Bolinger scheiterte. Zur Mitte des Drittels hatten die Schweizerinnen eine Druckphase, doch die deutsche Abwehr stand gut und hatte in Franziska Albl im Tor einen sicheren Rückhalt. Kurz vor Schluss musste dann eine deutsche Spielerin auf die Strafbank, doch die deutsche Mannschaft hielt das 1:0 bis zur Pause.

Auch den zweiten Teil der Unterzahl überstand die deutsche Mannschaft unbeschadet. Zwei Minuten später hatte sie selbst dann die Chance im Powerplay zu erhöhen. Die Formation stand schnell, konnte aber keine Schüsse aufs Tor abgeben. Kurz vor Ablauf der Strafe musste eine weitere Schweizerin auf die Strafbank, die deutsche Mannschaft also für 16 Sekunden mit doppelter Überzahl. Und sie nutzte die numerische Überlegenheit. Carina Strobel spielte von der blauen Linie auf außen zu Daria Gleißner, die quer durchs Drittel auf Bernadette Karpf passte. Diese hatte keine Probleme die Scheibe auf der Stockhandhandseite zum 2:0 im schweizerischen Gehäuse unterzubringen.

Weitere Chancen auf beiden Seiten folgten, aber beide Torhüterinnen behielten den Überblick. In der 27. Minute hatte die Schweiz eine Großchance, doch Franziska Albl machte sich lang und hielt die Null. Das Spiel ging jetzt hin und her, die Schweizerinnen hatten hierbei das Chancenplus. Knapp sechs Minuten vor der zweiten Pause musste Albl wieder in höchster Not retten. Eine Minute später hatte Kerstin Spielberger das dritte deutsche Tor auf dem Schläger, doch Bolinger wehrte die Scheibe noch mit der Fußspitze ab. Ein abgefälschter Pfostentreffer auf der deutschen Seite kurze Zeit später ließ die deutschen Farben kurz den Atem anhalten. 43 Sekunden vor der Pause mussten gleich zwei deutsche Spielerinnen auf die Strafbank. Die Schweiz fand schnell in die Aufstellung, doch die deutsche Unterzahlformation spielte sehr konzentriert und hatte in Albl einen aufmerksamen Rückhalt.

Wenigen Sekunden waren noch in Unterzahl zu spielen, da lief Kerstin Spielberger allein auf Bolinger zu, doch ihr Schuss landete genau in der Fanghand der gegnerischen Torhüterin. Zwei Minuten später erhielt die deutsche Mannschaft die nächste Überzahlmöglichkeit und sie nutzte sie. Bernadette Karpf zog vom unteren Bullikreis ab, traf den Innenpfosten, von wo die Scheibe zum 3:0 ins schweizerische Gehäuse sprang. Die Gäste hatten in der Folge mehr Schussmöglichkeiten, doch die deutsche Abwehr um Albl arbeitete gut und ließ kein Gegentor zu. Sieben Minuten vor Schluss ergab sich nochmal eine deutsche Powerplaymöglichkeit. Die Formation stand schnell und es dauerte keine Minute bis Daria Gleißner einen Querpass vor das gegnerische Tor von Andrea Lanzl im Nachschuss zum 4:0 verwandelte. Dies sollte die letzte große Aktion im Spiel gewesen sein und so siegt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im ersten Spiel mit 4:0 gegen die Eidgenössinnen.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Ich freue mich über den erfolgreichen Start in die Länderspielsaison. Es war eine sehr gute und konzentrierte Leistung der Mannschaft gegen die Schweizerinnen.“

Deutschland: Albl (Flötgen) – Fiedler, Rothemund; Kubiczek, Karpf, Kamenik – Klinger, Gleißner (A); Spielberger, Haider, Lanzl (A) – Sabus, Strobel; Graeve (C), Bär, Krause – Strompf, Jobst-Smith

Tore: 1:0 Sarah Kubiczek (03:13); 2:0 Bernadette Karpf (24:15/PP2); 3:0 Bernadette Karpf (43:10/PP1); 4:0 Daria Gleißner (53:48/PP1).

Strafminuten: Deutschland 6 – Schweiz 10.


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