DEB-Frauen beendet Länderspiel-Triple mit knapper NiederlageNach zwei Siegen gegen die Schweiz

DebDeb
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Tore für die von U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch gecoachte Mannschaft erzielten Carina Strobel (5.), Theresa Wagner (32.) und Kerstin Spielberger (44.) in ihrem 150. Länderspiel.

Das DEB-Team erwischte einen guten Start und ging durch Strobels (ECDC Memmingen Indians) dritten Länderspieltreffer früh in Führung. Der Ausgleich fiel jedoch postwendend durch Lara Stalder (5.) und etwas später lag die Schweiz dann durch einen Treffer von Sinja Leemann (11.) erstmals während der drei Vergleiche vorn. Im zweiten Drittel egalisierte Wagner (ERC Ingolstadt) mit ihrem ersten Tor im DEB-Trikot zum 2:2, bevor die Schweiz durch Lena Lutz (34.) erneut die Führung übernahm. Spielberger (ESC Planegg) glückte nach einer Einzelaktion per Handgelenkschuss wieder der Ausgleich, dem jedoch das vierte Gegentor durch Nicole Bullo (47.) folgte.

Im DEB-Tor teilte sich diesmal Jennifer Harss (Memmingen) und Franziska Albl (Planegg) die Arbeit, nachdem beide zuvor je ein volles Spiel erhalten hatten. Für die Frauen-Nationalmannschaft, die von Busch in Vertretung von Interims-Sportdirektor Christian Künast verantwortlich betreut wurde, waren es die ersten Länderspiele seit Februar 2020 und gegen den Weltranglistenfünften zugleich eine wichtige Standortbestimmung für das WM-Turnier in Kanada im Frühling sowie die letzte Testmöglichkeit vor dem Start der WM-Vorbereitung. Höhepunkt in diesem Jahr ist für die DEB-Frauen außerdem das Olympia-Qualifikationsturnier im November.

Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Das Wichtigste war, dass wir die Mannschaft nach einem Jahr erzwungener Pause wieder zum Spielen gebracht haben. Wir haben sehr viele Erkenntnisse bekommen, junge Spielerinnen rücken nach, der Kreis der Kandidatinnen für die WM ist größer geworden. Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit, alle haben sich auch sehr gut an die strengen Hygieneregeln gehalten.“

U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch: „Der Eindruck ist insgesamt positiv, man hat gesehen, dass wir ein stabiles System haben, das hat uns geholfen. Deutschland gegen die Schweiz, das sind immer enge Duelle. Wir hatten ein bisschen Probleme nach der langen Zeit, uns international reinzufinden, aber man hat auch gesehen, dass wir in dem Jahr auf alle Fälle taktisch gut weitergearbeitet haben. Wenn man bedenkt, dass für die WM noch die Spielerinnen aus Übersee hinzukommen, dann ist der Kampf um die Plätze eröffnet worden. Auch für uns Trainer war die Pause lang, es hat großen Spaß gemacht und war für mich eine Ehre.“

Torhüterin Jennifer Harß: „Es war schön, nach so langer Pause wieder für Deutschland zu spielen. Das Team hat schnell in einen guten Rhythmus gefunden, die zwei Siege sind eine gute Ausgangsbasis für die kommende WM.“

Bewerbungsunterlagen eingereicht
DEB will Eishockey-WM 2027 ausrichten

​Der Deutsche Eishockey-Bund hat zum 10. Januar 2023 fristgerecht die offiziellen Bewerbungsunterlagen für die Ausrichtung der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 ...

Erfolge in den Halbfinalrückspielen
Lulea HF und Tappara Tampere ziehen ins CHL-Finale ein

​Die Finalteilnehmer in der Champions Hockey League stehen fest....

Erfolg bei WM in Ritten
U18-Frauen-Nationalmannschaft steigt in Top-Division auf

​Bereits vor Beginn des letzten Spiels der DEB-Auswahl gegen Frankreich bei der U18-Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft der Division I in Ritten (Italien) steht fest,...

Indians gleichen spät aus
CHL: Tampere gewinnt Halbfinalhinspiel – Frölunda und Lulea unentschieden

​Es zahlte sich aus, Heimrecht im Hinspiel der Halbfinalpartien der Champions Hockey League zu haben. Tappara Tampere nutzten den Heimvorteil im Duell gegen den EV Z...

Tampere und Zug ebenfalls im Halbfinale
CHL: Zwei schwedische Mannschaften erreichen die nächste Runde

​In vier begeisternden Matches in den Rückspielen des Viertelfinals der Champions Hockey League setzten sich zwei schwedische Teams (Frölunda und Lulea) sowie ein fi...

CHL-Viertelfinale: Entscheidung fällt im Rückspiel
Mountfield HK und der EV Zug trennen sich unentschieden

​Die einzige Viertelfinalpartie der Champions Hockey League ohne schwedische Beteiligung endet unentschieden. Mountfield HK und der EV Zug trennen sich 2:2. Somit wi...