Weitere Der zweite Spieltag in der Zusammenfassung

Die Nottingham Panthers hatten allen Grund zu jubeln - die Briten gewannen ihr CHL-Spiel in Tschechien gegen Mountfield. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Die Nottingham Panthers hatten allen Grund zu jubeln - die Briten gewannen ihr CHL-Spiel in Tschechien gegen Mountfield. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Gruppe 2

Kalpa Kuopio — Kometa Brünn  2:4

Im Augenblick erscheint der tschechische Meister als das Maß aller Dinge in der Gruppe 2. Am Samstag holte Brünn drei wichtige Punkte aus Finnland ab und gilt somit als Gruppenfavorit. Mit einem Doppelschlag von Jan Kana und Vojtech Nemec begann der Torreigen. Noch im ersten Drittel gelang Alexander Ruutu der Anschluss, im Mitteldrittel glich Eetu Luostarinen aus. Fünf Minuten vor dem Ende schoss Jan Hruska seine Farben wieder in Führung, zwei Minuten später erhöhte Martin Zavotic.

Stavanger Oilers — Malmö Redhawks 3:4

Viel Glück hatten die Schweden aus Malmö beim norwegischen Meister. Das Spiel war ausgeglichen, am Ende hätten die Norweger vielleicht sogar den Sieg verdient gehabt. Aber ein Glückstreffer von Niklas Arell verdarb den Gastgebern die Freude, am Ende standen null Punkte auf der Habenseite. Zuvor hatte Rhett Rakshani, ein Amerikaner mit iranischen Wurzeln, Malmö in Führung gebracht. Joshua Soares glich für die Oilers aus. Als Max Gortz und Andy Miele Malmö mit 3:1 in Führung schossen, gab niemand mehr einen Pfifferling für die Norweger, aber die wehrten sich verzweifelt und sorgten für ein unglaubliches Finale. In der 59. Minute schoss Soares das 2:3 und 20 Sekunden später glich Kristian Forsberg aus. Unter dem Jubel schien die Konzentration zu leiden, denn wie bereits beschrieben, nutzte Arell die Situation aus, um den Gästen drei glückliche Punkte zu bescheren. In der Gruppe 2 führt jetzt Kometa Brünn mit sechs Punkten vor Kalpa und Malmö mit je drei Punkten sowie den punktlosen Norwegern aus Stavanger.

Gruppe 5

Bili Tygri Liberec — Cardiff Devils  5:2

Die Waliser, am Donnerstag noch mit 1:10 in Davos eingegangen, zeigten sich von ihrer ganz anderen Seite. Nach 18 Minuten führten sie durch Drew Paris und Joey Martin mit 2:0 und die weißen Tiger aus Liberec kamen sich ziemlich zahnlos vor. Genau zur Spielmitte zeigten sich dann die Tschechen erheblich treffsicherer als zuvor. Innerhalb von vier Minuten drehten Lukas Krenzelok, Martin Bakos und Michal Bulif das Spiel. Endgültig sicher konnten sich die Liberecer jedoch erst eine Minute vor Spielschluss sein, denn erst so spät sorgten Daniel Spacek und Milan Bartovic mit einem Doppelschlag für das zu hoch ausgefallene 5:2.

HC Davos — Växjö Lakers HC   0:3

Scheinbar hatten die Schweden aus Växjö den ersten Spielbericht der Graubündner sehr genau gelesen. Jedenfalls spielten die Lakers, wie man sich die Schweden vorstellt. Geduldig und extrem defensiv. Am Ende hatten die Davoser kaum echte Torchancen und die konterstarken Schweden nach Treffern von Erik Josefsson (2) und Tuomas Kiiskinen einen verdienten 3:0-Erfolg eingefahren. Tabellenstand: Mit fünf Punkten führt Växjo vor Liberec. Mit drei Punkten auf Rang drei folgt Davos. Trotz der guten Figur gab es null Punkte für Cardiff und somit stehen die Waliser auf dem letzten Gruppenplatz.

Gruppe 6

Mountfield HK Hradec Kralove — Nottingham Panthers  2:4

Nachdem am ersten Spieltag die deutschen Mannschaften für die Überraschungen gesorgt hatten, sprang nun Nottingham in diese Bresche. Der britische Meister von 2013 spielte von Anfang an nur auf Konter und die Tschechen von Mountfield waren dafür anfällig. Der bereits am ersten Spieltag beste Spieler der Briten, der Kanadier Joshua Shalla, mit zwei Toren und Dan Spang schossen bis zur 45. Minute ein 3:0 heraus. Als Roman Kukumberg das 1:3 markierte, hofften die Fans noch auf einen Umschwung aber der junge Russe Alexander Mokshantsev schloss 120 Sekunden später einen Konter zum 4:1 ab. Das 2:4 von Mislav Rosandic war am Ende nur noch eine Ergebniskorrektur.

SC Bern — TPS Turku  4:0

Dass die Schweizer zu den Geheimfavoriten in diesem Wettbewerb gehören und am ehesten noch in der Lage sind, die großen Nationen zu ärgern, war kein Geheimnis. Wie jedoch der Schweizer Meister mit seinem Kontrahenten aus Turku umsprang, schon. Die Berner pressten von Anfang an, spielten kontrolliert defensiv und darauf wusste Turku kein Mittel. Am Ende standen vier Torschützen (Maxim Noreau Marc Kempf, Mark Arcobello und Mika Pyorala) auf der Ergebnistafel, aber kein einziger finnischer Spieler. Tabellenstand: Nach zwei Runden führt Bern mit der maximalen Punktzahl von sechs Zählern. Auf Rang zwei befindet sich sensationell Nottingham, während Hradec Kralove nur auf Platz drei steht und Turku gar die rote Laterne innehat.

Gruppe 8

Frölunda Indians —Klagenfurter AC 2:1

Einen großen Fight zeigte der krasse österreichische Außenseiter beim Titelverteidiger. Erst in der 19. Minute ging Göteborg durch Joel Lundqvist in Führung. Der zweite Spielabschnitt blieb torlos und wer erwartet hatte, dass die Klagenfurter im letzten Drittel zusammenbrechen, musste überrascht den Ausgleich durch Matthew Neal in der 41. Minute zur Kenntnis nehmen. Erst in der 50. Minute brachte Pontus Widerstrom die Scheibe über die österreichische Torlinie und sicherte den Schweden drei wichtige Punkte.

Rapaces de Gap — Zürcher SC Lions 1:11

Zwar galten die Lions als Favorit, aber dass es ein derart leichtes Spiel werden würde, hatten sie nicht erwartet. Pius Suter und Fredrik Pettersson hatten ein 2:0 vorgelegt, Shawn Hulshof brachte Gap in der 20. Minute heran. Sechs Minuten im Mitteldrittel war das Spiel in etwa ausgeglichen, dann brach die Torlawine über die Franzosen rein. Innerhalb von einer Viertelstunde schossen Pius Suter (2), Fabrice Herzog, Frederik Pettersson, Mathias Seger, Robert Nilsson und Chris Baltisberger ein 9:1 heraus. Im letzten Drittel machten es dann Pius Suter und Fabrice Herzog mit zwei Einschüssen auch noch zweistellig. Tabellenstand: Göteborg führt erwartungsgemäß, aber nur mit fünf Punkten. Zürich hält mit vier Punkten Rang zwei, Klagenfurt ist mit drei Zählern Dritter. Die chancenlosen Franzosen aus Gap zieren den letzten Rang mit null Punkten.


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