Viermal Aus nach der GruppenphaseCHL kompakt

Jochen Hecht erzielte in der Verlängerung zwar den Mannheimer Siegtreffer, die Gruppenphase der CHL können die Adler aber nicht mehr überstehen. (Foto: Imago)Jochen Hecht erzielte in der Verlängerung zwar den Mannheimer Siegtreffer, die Gruppenphase der CHL können die Adler aber nicht mehr überstehen. (Foto: Imago)
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Berlin musste sich Fribourg-Gottéron, ohne ein eigenes Tor erzielt zu haben, geschlagen geben und hat keine Chance mehr, die CHL-Play-offs zu erreichen. Mannheim feierte zwar einen Verlängerungssieg gegen Sparta Prag, hat aber keine Chance mehr, den zweiten Gruppenplatz zu erreichen. Das gleiche gilt für Meister Ingolstadt trotz eines Punktgewinns nach Penaltyschießen gegen Vitkovice. Die Hamburg Freezers waren schon vor dem fünften Spieltag definitiv raus.

Eisbären Berlin – HC Fribourg-Gottéron 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)

Im Duell mit einem Team der NLA präsentierten sich die Schweizer aus Fribourg in Berlin als die bessere Mannschaft. Martin Ness brachte die Gäste bereits in der siebten Minute in Führung – und das auch noch in Unterzahl. Christian Dube baute den Vorsprung in der 24. Minute auf 2:0 aus. Allerdings hatten nun auch die Eisbären ihre Chancen. Gleich zwei große Gelegenheiten ließen die Berliner vor der zweiten Pause allerdings ungenutzt. Doch auch die Schweizer hatten genügend Gelegenheiten, um ihr Torkonto weiter aufzupolieren. Auch im weiteren Spielverlauf gelang den Berlinern nichts mehr, sodass vor dem abschließenden Spiel in Zlin (7. Oktober) das CHL-Aus zum Ende der Gruppenphase feststeht.

ERC Ingolstadt – HC Vitkovice 4:5 (0:2, 2:1, 2:1, 0:1) n.P.

Der Deutsche Meister bewies Comeback-Qualitäten. Die Tschechen gingen durch Michal Hlinka (9.) und Lukas Klok (14.) mit 2:0 in Führung. 59 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte Martin Davidek für den Anschluss. Zwar erhöhte Peter Ceresnak auf 3:1 für die Gäste, doch Ingolstadt blieb dran und glich durch Petr Taticek (37.) und erneut Davidek (48.), der einen Schuss von Aaron Brocklehurst verwertete, zum 3:3 aus. Rudolf Huna, der in Duisburg schon zu DEL-Erfahrung kam, brachte Vitkovice in der 54. Minute noch einmal in Führung, dann jedoch sorgte Ingolstadt für Dramatik. Eine Sekunde vor dem Ende traf Jared Ross im Nachschuss bei 6:4 Feldspielern auf dem Eis zum 4:4. Nach torloser Verlängerung ging es ins Penaltyschießen, in dem Michael Vandas den entscheidenden Versuch für Vitkovice verwandelte.

Adler Mannheim – Sparta Prag 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0) n.V.

Kai Hospelt brachte die Adler in der siebten Minute in Führung, als er in Überzahl zum 1:0 erfolgreich war. Weitere Chancen ließen die Gastgeber allerdings ungenutzt. In der 24. Minute reagierte Lukas Pech vor dem Adler-Tor am schnellsten und glich für Prag zum 1:1 aus. Die Tschechen waren nun besser im Spiel, doch im Schlussabschnitt legte Mannheim nach: Frank Mauer (43.) besorgte das 2:1. Den Sieg konnten die Gastgeber aber nicht über die Zeit retten. 43 Sekunden vor Ende markierte Juraj Mikus das 2:2, nachdem Sparta einen sechsten Feldspieler gebracht hatte. Die Verlängerung dauerte allerdings nur 40 Sekunden: Jochen Hecht traf in Überzahl zum Adler-Sieg.

Nottingham Panthers – Hamburg Freezers 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)

In Großbritannien stand das Duell der beiden bislang punktlosen und damit abgeschlagenen Teams der Gruppe K auf dem Plan. Hamburg verbuchte in den bisherigen vier Spielen 1:18 Tore, während die Englänger auf 6:29 Treffer kamen. Die Hanseaten taten sich aber auch beim defensiv schwächsten Team der laufenden  CHL-Saison schwer. Cody Wild brachte Nottingham in der siebten Minute in Führung, ehe Matt Pettinger (13.) ausglich. In der 33. Minute brachte der frühere DEL-Spieler Nathan Robinson die Briten allerdings wieder in Führung. Das 3:1 in der 45. Minute bereitete Robinson vor, sein dankbarer Abnehmer war Robert Lachowicz.

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