Topgegner für die deutschen CHL-Teams im AchtelfinaleKein nationales Duell in der zweiten Runde

Die Grizzlys Wolfsburg, hier im Gruppenspiel gegen Zug, spielen im CHL-Achtelfinale gegen Lulea.  (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Die Grizzlys Wolfsburg, hier im Gruppenspiel gegen Zug, spielen im CHL-Achtelfinale gegen Lulea. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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Geleitet wurde die Veranstaltung vom CHL-CEO Martin Baumann und Moderator Jann Billeter. Auslosungsgast war der Finne Mikko Lehtonen, aktueller Topverteidiger der ZSC Lions.

Obwohl die Schweden alle, die Schweizer und Deutschen bis auf ein Team auch alle in die nächste Runde brachten, schaffte es Mikko Lehtonen, kein nationales Duell auszulosen. Das Achtelfinale findet zwischen dem 15. und 23. November 2022 statt.

Die ausgelosten Begegnungen:

EV Zug (Schweiz) – EHC Red Bull München (Deutschland)

Vor drei Jahren setzte sich München schon einmal im direkten Duell durch, 2:3 in München und ein 2:0 in Zug. Später standen die Bayern sogar im Finale, das gegen Frölunda verloren ging. Zug, ein echter CHL-Haudegen, und zuletzt zweimal Schweizer Meister holte in der Vorrunde 17 von 18 Punkten und hat sich den Titel auf die Fahnen geschrieben.

Lulea HF (Schweden) – Grizzlys Wolfsburg (Deutschland)

Die Aalborger Piraten verdarben den Schweden am letzten Spieltag mit der Verlängerung die Höchstpunktzahl. Mit 22:11 Toren stürmten sie in die nächste Runde. Die Wolfsburger Grizzlys sollten gewarnt sein, aber dass sie in der Lage sind, auch einem Favoriten ein Bein zu stellen, haben die zwei Spiele gegen Turku gezeigt.

Straubing Tigers (Deutschland) – Frölunda Indians Göteborg (Schweden)

Die Tigers gehören bis jetzt zu den positiven Überraschungen der gesamten CHL. Auch sie trafen in sechs Spielen 24 Mal und sie haben das Potenzial, sich gegen den CHL-Rekordsieger durchzusetzen. Allerdings muss alles passen, denn die Indians ihrerseits haben in der Vorrunde 34 Mal getroffen und waren damit das beste Vorrundenteam. 

Mountfield HK Hradec Kralove (Tschechien) – Färjestads BK Karlstad (Schweden)

Völlig ausgeglichen. Mountfield spielte gegen den schwedischen Konkurrenten von Färjestad, die Frölunda Indians 5:3 und 2:4. Die Tschechen haben in der CHL ihre Offensivpower wiederentdeckt. Färjestad beeindruckte durch eine starke Abwehr, verspielte aber in Krakau durch Unkonzentration den Gruppensieg.

Rögle BK Ängelholm (Schweden) – Red Bull Salzburg (Österreich)

Ebenfalls wie Zug holte Rögle 17 von 18 möglichen Punkten, musste nur zuhause gegen Zürich einmal in die Verlängerung. Die Schweden sind international aufgestellt mit acht Kontingentspielern, glänzen durch eine sattelfeste Defensive und variable Offensive. Salzburg, in buchstäblich letzter Sekunde auf den Achtelfinalzug aufgesprungen, hatte die mit Abstand spannendsten Spielverläufe. Alle sechs Partien endeten mit einem Tor Unterschied. Rögle ist klarer Favorit, aber Salzburg kann an guten Tagen jedem Team ein Bein stellen.

Tappara Tampere (Finnland) – HC Davos (Schweiz)

Der CHL-Vizemeister trifft auf ambitionierte Graubündner. Tappara, in der eigenen Liga nicht stark gestartet (Platz 10 nach 11 Runden) glänzte mit einer starken Abwehr. Davos zeigte sich da schon konstanter, steht im Augenblick in der NL auf Rang vier mit 18 Punkten nach neun Runden. Was das Team kann, zeigte am ersten CHL-Spieltag das 3:2 in Skelleftea.

HC Fribourg-Gottéron (Schweiz) – Jukurit Mikkeli (Finnland)

Die zwei Welten der Gotterons. In der eigenen Liga bekommt man keinen Schlittschuh auf das Eis (Platz 9) und in der CHL wurde man überlegen Gruppensieger. Und einen Rekord stellte man zusätzlich auf. Fribourg gewann alle drei Gruppenauswärtsspiele ohne Gegentor. CHL-Neuling Jukurit musste sich nach zwei Niederlagen gegen Lulea gegen Sparta Prag durchsetzen und schaffte das auch mit 9:3 Toren gesamt locker. Allerdings war der Punktspielstart umso holpriger (Platz 13), so dass man gespannt sein kann, wo die Prioritäten für Mikkeli liegen werden.

Skelleftea AIK (Schweden) – Zürcher SC Lions (Schweiz)

Wie Lulea holte auch Skelleftea in der Vorrunde 17 von 18 Punkten. Lediglich gegen Trinec gab es ein 3:2 nach Verlängerung. Die Schweden schossen sogar 24 Tore, gelten jedoch mit ihrer gut organisierten Defensive als Favorit gegen den ZSC. Die Lions wiederum haben sich als Ziel mindestens das Halbfinale ausgesucht, haben durchaus die spielerische Klasse, um sich gegen die Schweden durchzusetzen.


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